Ian Hart

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Leben & Werk

Er spielt vorzugsweise den Briten oder Iren in der Krise, in Aufbruchstimmung oder als engagierten Sozialromantiker. Der wandlungsfähige Ian Hart wurde durch das New British Cinema bekannt, fand in Filmen von Neil Jordan („The Butcher Boy“, „Michael Collins“, „Das Ende einer Affäre“, wo er der Ehemann von Julianne Moore war) tragende Nebenrollen und war vereinzelt in US-Produktionen („Staatsfeind Nr. 1“) zu sehen. Er war der Ex-Mann von Shirley Henderson, einer der drei Schwestern in Michael Winterbottoms „Wonderland“, deren Probleme an einem langen Wochenende in London beobachtet werden.

Bekannt wurde Hart als englischer Arbeiter David, der in Ken Loach’s „Land and Freedom“ als Mitglied der kommunistischen Partei nach Spanien reist und während des Bürgerkrieges auf der Seite der revolutionären Milizen der POUM kämpft. Später soll er sich gegen sie stellen, obwohl er sie als Frontkameraden schätzen gelernt hat. In Michael RadfordsB. Monkey“ war Hart der Gangster, der eine schöne Juwelendiebin (Asia Argento) und ihren Liebhaber verfolgt und erschossen wird.

Für seine Rolle in Thaddeus O’Sullivans „Nothing Personal“ wurde Hart 1995 in Venedig als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. In Aileen Ritchies Geschlechterkampfkomödie „The Closer You Get“ ist er der irische Metzger, der mit Freunden per Annonce amerikanische Frauen ins Dorf lockt und sich zum Entsetzen aller die Haare blond färben lässt.

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