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Ian Gillan


Der am 19. August 1945 im englischen Hounslow geborene Ian Gillan gilt als einer der herausragendsten Rocksänger aller Zeiten. Als Mitglied der Epoche machenden Hard-Rock-Gruppe Deep Purple schrieb er in den frühen Siebziger Jahren ein Stück Musikgeschichte. Im September 1962 tritt der gerade 17-jährige Gillan unter dem Pseudonym Garth Rockett der semiprofessionellen Band The Moonshiners bei. Es folgen weitere Engagements...

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  • Geboren: 19.08.1945 in Hounslow, England  Großbritannien
  • Berufe: Schauspieler
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Leben & Werk

Der am 19. August 1945 im englischen Hounslow geborene Ian Gillan gilt als einer der herausragendsten Rocksänger aller Zeiten. Als Mitglied der Epoche machenden Hard-Rock-Gruppe Deep Purple schrieb er in den frühen Siebziger Jahren ein Stück Musikgeschichte. Im September 1962 tritt der gerade 17-jährige Gillan unter dem Pseudonym Garth Rockett der semiprofessionellen Band The Moonshiners bei. Es folgen weitere Engagements bei Gruppen wie den Javelins, den Hickies oder den Wainwright’s Gentlemen, bis er 1965 in der Band Episode Six auf den Bassisten Roger Glover trifft. Gillan singt auf insgesamt neun Singles der Formation, dann übernimmt er 1969, begleitet von Glover, das Mikrophon bei Deep Purple. Bis 1973 entstehen in der legendären „Mark-II“-Besetzung Alben wie „In Rock“ und „Machine Head“, auf welchem sich auch der Song befindet, dessen Erkennungsriff im Repertoire keines Freibadgitarristen fehlt: „Smoke On The Water“.

Durch seinen enormen Stimmumfang, den er scheinbar mühelos beherrscht, wird Gillan bereits während dieser Zeit zum Vorbild für Generationen von Metal-Sängern. 1973 verlässt er wegen interner Unstimmigkeiten Deep Purple und beginnt, nachdem er sich in verschiedensten Berufen, vom Studioleiter bis zum Hotelmanager, versucht hat, schließlich eine Solokarriere. 1976 erscheint das erste Album der Ian Gillan Band, „Child In Time“, dessen jazziger Unterton jedoch viele alte Fans vor den Kopf stößt. Drei Alben später besetzt Gillan die Gruppe neu und kürzt den Namen: Unter „Gillan“ erscheinen zwischen 1978 und 1982 insgesamt sechs weitere Alben, die einen deutlich härteren Kurs einschlagen, darunter „Mr. Universe“ (1979), „Glory Road“ (1980) und „Magic“ (1982).

Nach einem Zwischenspiel bei den Metal-Bösewichten von Black Sabbath („Born Again„, 1983) kommt es zu einer Wiedervereinigung von Deep Purple in der klassischen Besetzung mit Gillan und Glover. Das Album „Perfect Strangers“ (1984) wird zu einem weltweiten Dauerbrenner. Zwischen 1989 und 1992 wandelt Gillan abermals auf Solopfaden, bis er endgültig zum Mutterschiff Deep Purple zurückkehrt - was nicht heißen soll, dass nicht dann und wann Zeit für entspannte Nebenprojekte oder ein Soloalbum wäre: Nach „Dreamcatcher“ (1998) folgt 2006 mit „Gillan’s Inn“ der Rückblick auf eine über 40-jährige Karriere.

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