Hugo Weaving

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Leben & Werk

Britisch-australischer Schauspieler. Ausgebildeter Theaterschauspieler mit artikuliert kräftiger und tiefer Stimme, schrieb sich der 1,88 Meter große Hugo Weaving mit Hauptrollen in drei berühmten Trilogien in die Filmgeschichte ein. Er ist der charismatische rätselhafte Agent Smith, der Keanu Reeves als Neo in der „Matrix“-Trilogie (1999-2003) der Wachowski-Brüder verfolgt, er ist der mächtige, weise und tausende von Jahren alte Elfenführer Elrond in Peter Jacksons „Der Herr der Ringe„-Trilogie (2001-03) und wieder Elrond in Jacksons „Der Hobbit“-Trilogie (2012-14), in dessen zweiter Episode er im Zentrum steht.

Weaving wurde mit der Rolle des mit der Guy Fawkes-Maske auftretenden Rächers und Terroristen „V“ in „V…wie Vendetta“ (2005) der Wachowski-Brüder Star des zum Kultfilm der Occupy- und Anonymous-Aktivisten gewordenen SF-Thrillers um die Befreiung Englands von einem faschistischen Regime. In der Literaturverfilmung „Cloud Atlas“ der „Matrix“-Macher Lana & Andy Wachowski und Tom Tykwer, hat Weaving im Epos um sechs Schicksale in 500 Jahren sechs verschiedene Rollen übernommen.

Hugo Wallace Weaving wurde 1960 in Ibadan, Nigeria, als Sohn eines britischen Seismologen und einer Touristenführerin geboren und verlebte die Kindheit in Südafrika und Großbritannien. 1976 zog er nach Australien, machte seinen Abschluss an der Knox Grammar School und 1981 am National Institute of Dramatic Art in Sydney. Er debütierte 1980 im Drama „… Maybe This Time“ (als Student) und trat in australischen TV-Serien und Kinofilmen auf. In der Serie „Bodyline“ (1984) war er Captain der Cricket-Mannschaft, in der Miniserie „Bangkok Hilton“ (1989, mit Nicole Kidman) Anwalt.

Zu Weavings Spielfilmen gehören die australische Komödie „Robin Hood Junior“ (1993, als Sir John), das Road Movie „Priscilla – Königin der Wüste“ (1994, als Transvestit Mitzi del Bra), die britische Beziehungsfarce „Kreuz & queer“ (1998, mit Jennifer Ehle), der Horrorfilm „Wolfman“ (2010, als Scotland Yard Inspektor) und das um die qualvolle Odyssee britischer Waisenkinder kreisende Dokudrama „Oranges and Sunshine“ (2010, mit Emily Watson). 2011 war er in der Marvel-Comic-Verfilmung „Captain America“ als Nazi Red Skull, Führer der Terrororganisation Hydra, die Nemesis des Titelhelden. 2013 spielt er im Polizei-Thriller „Mystery Road“, wo es um Mord in den australischen Outbacks geht, und 2014 im Gefängnisdrama „Healing“.

Weaving übernahm Sprechrollen in den australischen Filmen um „Schweinchen Babe“ (Farmhund Rex), den Animationsfilmen „Happy Feet“ (Noah, der Älteste) und „Die Legende der Wächter“ (die Eulen Noctus und Grimble) und der „Transformers“-Trilogie (als Megatron).

Hugo Weaving wurde dreimal als Bester Darsteller mit dem australischen Oscar des Australian Film Institute ausgezeichnet: 1991 für seine Rolle als blinder Fotograf im Thriller „Proof – Der Beweis“, 1998 für den einem Verhör ausgesetzten Mann in „Das Interview“ (auch Darstellerpreis in Montreal), und 2005 für die Rolle des von Heroin abhängigen Ex-Rugby-Spielers im Drama „Little Fish“ (auch Inside Award). Für „V…wie Vendetta“ erhielt er 2007 den Constellation Award.

Hugo Weaving stand in klassischen und modernen Rollen auf der Bühne und wurde 2011 und 2012 für die Rolle des Astrow in Anton Tschechows Stück „Onkel Wanja“ mit dem Sydney Theatre Award und dem Helen Hayes Award als Bester Nebendarsteller ausgezeichnet.

Weaving lebt mit seiner Ehefrau Katrina, Sohn und Tochter in Sydney. Er ist aktiver Unterstützer der Umweltorganisation „Voiceless“, die sich für die Rechte australischer Tiere einsetzt.

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