Hugh Grant bereitet sich nie auf Rollen vor

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Hugh Grant Poster

Echtes Improvisationstalent!

Hugh Grant lässt auch unvorbereitet wieder seinen Charme sprühen und verrät: "Wie schreibt man Liebe" Bild: Constantin

Daniel Day-Lewis

Method Acting nennt man dieses Vorgehen und es gilt vielen als die Königsdisziplin der Schauspielerei: Day-Lewis räumt für so ziemlich jede seiner Darstellungen Oscars ab, siehe „Lincoln„, „There Will Be Blood“ oder eben „Gangs of New York.“

Doch Komödienstar Hugh Grant hält davon rein gar nichts, er schießt lieber aus der Hüfte: „Ich habe eigentlich noch nie irgendwelche Recherche für einen Film gemacht, ich komme einfach ans Set, sage meinen Text und hoffe, dass er überzeugend klingt“, enthüllt der für sein Understatement berühmte Charmeur.

Hugh kann auch ganz anders…

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Zwar wird dem beliebten Mimen oft vorgeworfen, seine Filmfiguren würden sich sehr ähneln und er spiele sich eigentlich immer nur selbst. Doch im epischen Mammut-Werk „Cloud Atlas“ von den Wachowskis bewies Grant einmal mehr, wie vielseitig er wirklich ist. Insbesondere, da er in allen Episoden als Fiesling glänzte - kaum zu erkennen beispielsweise als brutaler Anführer der wilden Kona in der Zeit nach der Apokalypse. Und seinen Durchbruch hatte Grant einst mit dem Schwulen-Drama „Maurice“ für das er in Venedig sogar den Darstellerpreis abräumte.

Von daher ist Grants Aussage ein klassischer Fall von würdiger britischer Zurückhaltung - Understatement eben.

Dabei war Hugh Grant einst sogar als Kandidat für James Bond gehandelt worden. Doch mit Action hat der Komödienstar nichts am Hut: „Solche Filme sind doch langweilig. Ich meine, da sitzt du den ganzen Tag nur herum, während ein Stuntman deine Arbeit macht, und ab und zu brüllst Du ‚Neiiiinnnn!‘ in die Kamera. Und das war dann dein Tagwerk.“

Ab 13. November ist Grant daher wieder in einer Paraderolle zu sehen. In der Romanze „Wie schreibt man Liebe“ glänzt er als abgetakelter Hollywood-Drehbuchautor, der sich als College-Dozent durchschlägt, und sich erst in eine Studentin und dann in eine Mutter verguckt.

Dabei wäre er beim Casting für den Film, der ihn zum Meister der britischen Komödie machte, beinahe durchgefallen, wie Autor Richard Curtis verrät: „Eigentlich sollte die Hauptfigur in ‚Vier Hochzeiten und ein Todesfall‚ nicht gut aussehen, das war die Grundidee. Nach dem Casting stimmten wir ab und Regisseur Mike Newell und Produzent Duncan Kenworthy waren für Hugh - ich wollte eigentlich jemand anderen.“

Doch nach dem enormen Erfolg des Komödienhits wurde Curtis ein echter Grant-Fan - und arbeitet mit ihm zusammen an „Notting Hill„, den „Bridget Jones„-Filmen, und „Tatsächlich … Liebe„…

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