Hubert von Goisern

Schauspieler • Musiker
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Leben & Werk

In Anlehnung an seinen Geburtsort Bad Goisern kreiert der österreichische Sänger, Komponist und Multiinstrumentalist Hubert Achleitner (geboren am 17. November 1952) das Pseudonym Hubert von Goisern, unter welchem er Mitte der Achtziger Jahre beginnt, die traditionelle Volksmusik seiner Heimat mit Elementen der modernen Rockmusik zu verbinden. Unterstützt von seiner gemeinsam mit Wolfgang Staribacher (Keyboards, Akkordeon; Sohn des ehemaligen österreichischen Handelsministers Josef Staribacher) gegründeten Begleitband „Die Alpinkatzen“ veröffentlicht er 1988 das Debüt-Album „Alpine Lawine“. Mit weltmusikalischem Anspruch, Virtuosität und einer Portion stets auch politisch motivierter Kühnheit gelingt den Alpinkatzen 1992 mit „Aufgeigen statt niederschießen“ und der Single „Hiatamadl“ endgültig der Durchbruch. Hubert von Goisern erlangt als Vorreiter der so genannten „Neuen Volksmusik“ auch internationale Beachtung. 1994 kommt es nach dem Album „Omunduntn“ zur Auflösung der Band. Sängerin Zabine versucht sich an einer Solokarriere, Staribacher tritt wenig später als Kopf der Mozartband wieder ins Rampenlicht. Hubert Achleitner liefert noch schnell den Soundtrack zum Kinofilm „Schlafes Bruder“ (1994) und unternimmt dann, inspiriert durch die Arbeit der Schimpansenforscherin Jane Godall, ausgedehnte Weltreisen, auf welchen er von Afrika bis Tibet mit Kollegen musiziert. So entstehen die Weltmusikalben „Gombe“ (1998) und „Inexil“ (ebenfalls 1998), ansonsten betreibt Achleitner seine musikalischen Aktivitäten mehr oder weniger auf Sparflamme. Erst im Herbst 2000 erscheint wieder ein Studioalbum des Österreichers. „Fön“ wird zu einem rauschenden Comeback, dem im Jahr darauf „Trad“ folgt und die Solokarriere auf ein solides Fundament stellt. Mit „Iwasig“ (2003) verlässt Hubert von Goisern den arg österreichelnden Pfad von „Trad“ wieder. Die DVD „Grenzenlos“ dokumentiert im selben Jahr die Reiseerlebnisse des umtriebigen Musikers. 2004 ernennt die Gemeinde Bad Goisern ihren berühmten Sohn zum Ehrenbürger. Der wagt, nach „Trad II“ (2003) und „Ausland“ (2005), im Jahr 2006 zum zweiten Mal einen Karriererückblick: „Derweil – das Beste von 1998 – 2006“.

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