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"Bares für Rares": Verkäufer muss sich mit Schadensersatzklage auseinandersetzen

Author: Marek BangMarek Bang |

Horst Lichter Poster
© ZDF

Horst Lichter ist eine der beliebtesten Persönlichkeiten, die das deutsche Fernsehen zu bieten hat. Der authentische Koch mit Charme, Ecken und Kanten kochte sich in diversen Sendungen in die Herzen vieler Fans und bildete lange Zeit mit seinem Freund Johann Lafer ein Traumpaar im ZDF. Mittlerweile frönt er in der Trödel-Show „Bares für Rares“ seiner zweiten Leidenschaft und fährt für seinen Heimatsender Traumquoten ein. Jetzt droht allerdings Ärger im Paradies.

„Bares für Rares“ ist das erfolgreichste Format, was tagsüber beim ZDF zu sehen ist und auch die Prime Time-Ausgaben waren jüngst ein Quoten-Renner. Der beliebte Fernsehkoch Horst Lichter lässt dabei die mit einem ordentlichen Schlag Bütterchen benetzte Pfanne daheim und begleitet potentielle Verkäufer zu professionellen Händlern und Experten. Jeder, der vermeintlich einen Schatz im Keller hütet und ihn loswerden möchte, wird einem Experten vorgestellt und wenn dieser einen Wert feststellen kann, gibt es von Horst Lichter die begehrte Händlerkarte. Die berechtigt den Verkäufer dazu, seinen Schatz einer Gruppe von Ankäufern zu präsentieren und mit dem sympathischen Ludwig Hofmaier und seinen Kollegen um den finalen Preis zu feilschen. So auch Holger Pfeiffer, der in der Sendung einen alten Reservistenkrug aus dem Jahr 1912 an den Mann bringen wollte. Doch damit begann eine Reihe von Problemen, wie nun unter anderem die NGZ berichtet.

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Nach Auftritt bei „Bares für Rares“: Ein alter Krug sorgt für einen Rechtsstreit

Holger Pfeiffer wollte seinen alten Krug in der Trödel-Show verkaufen, doch die Experten glaubten, es handle sich um eine Fälschung. Unter diesen Bedingungen wollte keiner der Händler das gute Stück kaufen, doch ein Sammler sah das Objekt im Fernsehen, schätzte es als echt ein und bot dem Kandidaten 100 Euro dafür an. Nachdem der Experte Albert Meier (siehe Bild) den Wert mit 50 Euro bezifferte, nahm der Kandidat den Deal an, doch das Objekt der Begierde wanderte keineswegs zu seinem neuen Besitzer.

Holger Pfeiffer hat sich nämlich anders überlegt und stellt die Expertise mittlerweile selbst auch in Zweifel. So soll er jetzt von dem Käufer statt der vereinbarten 100 Euro angeblich mindestens 300 Euro verlangen. Dieser besteht aber auf seinem Kauf und die besprochene Summe von 100 Euro. Per Anwalt droht er jetzt mit einer Schadensersatz-Klage in Höhe von 2500 Euro. Dass auch ein Experte wie Albert Meier einmal falsch liegen kann, ist menschlich und seine Wertanalyse ist schließlich auch immer nur eine Schätzung. Dass sich aus dieser nun aber ein Rechtsstreit entpuppt ist für alle Beteiligten schon ein wenig traurig.

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