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Leben & Werk

Er war der Fiesling vom Dienst. Horst Frank machte als ewiger Bösewicht Film- und Fernsehkarriere.

Horst Frank wurde als Horst Bernhard Wilhelm Frank am 28. Mai 1929 in Lübeck geboren. Er absolvierte zunächst eine Lehre als Handelskaufmann und wurde kurz vor Kriegsende zum Kriegsdienst eingezogen. Danach hielt er sich mit verschiedenen Gelegenheitsjobs über Wasser, bevor er beschloss, Schauspieler zu werden. Frank nahm Schauspielunterricht an der Musikhochschule Hamburg, fiel aber durch die Abschlussprüfung. Trotzdem ergatterte er ein Engagement am Stadttheater Lübeck. Es folgten weitere Bühnenengagements und verschiedene Fernseharbeiten. 1956 gab Horst Frank in Alfred Weidemanns „Der Stern von Afrika“ sein Kinodebüt und drehte weitere Filme wie „Haie und kleine Fische“, „Der Greifer“ und „Das Mädchen Rosemarie“. Schon sehr früh wurde Frank auf die Rolle des Zynikers oder finsteren Bösewichts festgelegt. Nach zahlreichen, auch internationalen, Kinoproduktionen war er ab den 70er-Jahren immer häufiger auch im Fernsehen zu sehen. Unvergessen ist er als fieser Baron im Kult-Mehrteiler „Timm Thaler“ von 1979, der dem Titelhelden sein fröhliches Lachen abkauft. Stammgast war Frank als ewiger Fiesling aber auch in den gängigen Krimi-Serien. Zuletzt stand er vor allem auf der Bühne und zeigte dort auch andere Facetten seines schauspielerischen Könnens. Kurz vor seinem Tod war er in München noch in der Woody-Allen-Komödie „Kugeln über dem Broadway“ zu sehen. Am 25. Mai 1999 starb Horst Frank in Heidelberg.

Anfang der 1960er-Jahre lebte Horst Frank mehrere Jahre lang in Tansania und betrieb dort eine Kaffee-Plantage. 1979 heiratete er in vierter Ehe die Schauspielerin Brigitte Kollecker. Frank hatte einen Sohn und eine Tochter aus früheren Ehen.

Filme und Serien

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