Für „Boys don’t cry“ schnitt sie ihre Haare ab und lief Wochen als Junge herum. Für „Million Dollar Baby“ trainierte sie monatelang den Boxkampf. Jedes Mal voller Körpereinsatz und die Belohnung: zwei Oscars. Ihr neues Projekt verlangt kein solch großes körperliches Opfer, aber einer Auszeichnung wäre Hilary Swank sicher trotzdem nicht abgeneigt.

Auf der Jagd nach dem nächsten Oscar? Hilary Swank Bild: Kurt Krieger

In dem Drama „Freedom Writers„, basierend auf einer wahren Geschichte, übernimmt Hilary Swank die Rolle einer engagierten Lehrerin, die das Leben ihrer Schüler grundlegend verändert. Erin Gruwell ist 23 Jahre alt, als sie ihre Stelle in Kalifornien antritt. In ihrer Klasse befinden sich jene Schüler, die die Schulleitung schon längst abgeschrieben und für unfähig erklärt hat.

Gruwell ist schockiert als sie erfährt, dass ihre Klasse noch nie vom Holocaust gehört hat. Sie lässt ihre Schüler das Tagebuch von Anne Frank lesen und inspiriert die Teenager so, ihre eigenen Tagebücher über den Rassismus und die Brutalität, die sie jeden Tag erfahren, zu führen. Sie beginnen die Welt mit anderen Augen zu sehen und nehmen es sich zur Aufgabe, auch ihre Umgebung zu verändern. Die Tagebücher der Schüler und von Gruwell selbst wurden unter dem Titel: „The Freedom Writer’s Diaries“ veröffentlicht.

Kommt irgendwie bekannt vor?

Nun, Parallelen zu „Dangerous Minds - Wilde Gedanken“ dürfen gezogen werden. Denn auch hier geht es um eine Lehrerin, von der man glaubt, sie würde es nicht einmal einen Monat überstehen, aber am Ende inspiriert und verändert sie ihre Klasse.

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Hilary Swank fehlt es sicher auch nicht an Inspiration. Nach ihrem zweiten Oscar ist das „Million Dollar Baby“ fleißig mit Dreharbeiten beschäftigt und steht derzeit als Femme Fatale mit Scarlett Johansson und Josh Hartnett für „The Black Dahlia“ von Brian De Palma vor der Kamera.

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