Leben & Werk

Hermann Treusch hat sich vor allem auf der Theaterbühne einen Namen gemacht. Fernsehzuschauer kennen ihn aus den Krimi-Reihen „Sonderdezernat K1“ und „Die Straßen von Berlin“.

Hermann Treusch kam am 3. Oktober 1937 in Butzbach in Hessen zur Welt. Nach dem Abitur studierte er zunächst Germanistik und Kunstgeschichte in Marburg, wo er sich bereits an der Studentenbühne engagierte. 1958 zog er nach Berlin, um an der Max-Reinhardt-Schule eine Ausbildung zum Schauspieler zu machen. 1959 gründete er die Theatergruppe „Studiokreis 59“. Es folgten Stationen an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen. 1970 wurde Treusch Nachfolger von Claus Peymann als Oberspielleiter des Theater am Turm (TAT) in Frankfurt. Von 1975 bis 1979 war er dessen künstlerischer Leiter. 1980 ging Treusch als Mitglied der Staatlichen Bühnen zurück nach Berlin. Von 1990 bis 1992 war er dort Intendant der Freien Volksbühne Berlin. Bereits ab Ende der 1960er-Jahre war Treusch auch in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. 1972 wurde er als Kriminalmeister Oliver Stüben in der Krimi-Reihe „Sonderdezernat K1“ einem breiten Publikum bekannt. Von 1995 bis 1998 übernahm er in der Serie „Die Straßen von Berlin“ noch einmal eine feste Serienrolle als Einsatzleiter Peter Deroy. Zu den aktuelleren TV-Produktionen mit Hermann Treusch zählen Heinrich Breloers „Die Manns - Ein Jahrhundertroman“ (2001) und der TV-Krimi „Die Quittung“ (2004). Nach wie vor steht Treusch auf der Bühne und hält Lesungen.

Der Schauspieler war mit der 2006 verstorbenen Soziologin und Kulturwissenschaftlerin Prof Dr. Gerburg Treusch-Dieter verheiratet und hat einen erwachsenen Sohn. Er lebt in Berlin.

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