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Leben & Werk

Der am 12. April 1940 in Chicago geborene Herbert Jeffrey Hancock gilt als einer der einflussreichsten und bedeutendsten Pianisten des Jazz. Sein Spiel verbindet Elemente aus Rock, Funk und Soul mit traditionellem Jazz. Als Mitglied von Miles Davis‘ Quartett definierte er die Rolle der Rhythmusgruppe neu. Später war Hancock einer der ersten Jazzmusiker, die sich für Synthesizer und HipHop interessierten. Mit dem Klavierspiel beginnt er im Alter von sieben Jahren, mit elf gibt er zusammen mit dem Chicago Symphony Orchestra Mozarts Klavierkonzert in D-Dur. Er besucht das Grinell College , wo er Elektrotechnik und Komposition studiert. Von 1961 an erspielt sich der junge Pianist, der sich seine Jazz-Fertigkeiten größtenteils als Autodidakt selbst beigebracht hat, in der Band von Donald Byrd einen hervorragenden Ruf. 1962 erscheint sein erstes Soloalbum „Takin‘ Off“. 1963 engagiert ihn Miles Davis für sein berühmtes „Zweites Quintett“. In dieser Zeit entwickelt Hancock seine Technik. Neben seiner Tätigkeit in Davis‘ Band veröffentlicht der arbeitswütige Musiker regelmäßig weiter Soloalben, darunter „Maiden Voyage“ und „Empyrean Islands“ (beide 1964), die zu Wegweisern des modernen Jazz werden sollen. 1968 muss Hancock die Band verlassen - offiziell, weil er von einer Hochzeitsreise nach Brasilien verspätet zurückgekehrt ist. In den folgenden Jahren taucht er jedoch weiterhin auf Miles Davis‘ Platten als Gastmusiker auf. Er gründet ein Sextett, mit dem er 1969 bei Warner Brothers unterschreibt. Hancock komponiert die Titelmusik für eine TV-Show von Bill Cosby („Fat Albert„) und veröffentlicht drei experimentelle Alben: „Mwandishi“ (1970), „Crossings“ (1971) und „Sextant“ (1973). „Sextant“ wird durch seinen revolutionären Einsatz neuartiger ARP- und Moog-Synthesizer zu einem weiteren Meilenstein. Nach den experimentellen Vorstößen treibt es Hancock zum Funk: Mit den Headhunters und der gleichnamigen Aufnahme gelingt ihm 1973 ein Paradestück. Bis in die frühen Achtziger tourt er mit seinem regelmäßig umbesetzten „V.S.O.P.“-Quartett, nebenbei erscheinen immer wieder Solo-Veröffentlichungen, auf denen Hancock alle möglichen Stile verbindet (man nehme das disco-lastige „Don’t Fail Me Now“ aus dem Jahre 1978). 1983 wird der Monster-Hit „Rockit“ vom Album „Future Shock“ weltweit zum Abstauber und beweist erneut Hancocks Experimentierfreude. 1986 ist er in dem Film „Round Midnight“ auf der Leinwand zu sehen - für den Soundtrack erhält Hancock einen Oscar. Erwähnenswert ist das Quartett mit Jack DeJohnette, Dave Holland und Pat Metheny, mit dem Herbie Hancock in den Neunzigern unterwegs ist. 2005 erscheint sein in Zusammenarbeit mit Starbucks‘ „Hear Music“ entstandenes Album „Possibilities“, auf welchem der Meister in Duetten mit Sting, Carlos Santana, Paul Simon und Christina Aguilera glänzt.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • Jazz-Legende Herbie Hancock übernimmt Rolle in Luc Bessons "Valerian"

    Es ist nicht neu für Meisterregisseur Luc Besson, bekannten Musikern Rollen in seinen Filmen zu geben. In Das Fünfte Element war beispielsweise der englische Hip-Hop-Künstler Tricky (Adrian Nicholas Matthews Thaws) als Handlanger von Bösewicht Zorg (Gary Oldman) mit von der Partie. Zum Cast von Bessons Adaption des französischen Science-Fiction-Comics "Valerian und Veronique", des Zeichners Jean-Claude Mézières...

    Kino.de Redaktion  

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