Spätestens seit Wolfgang Petersens „Das Boot“ hat der Krieg all seine vermeintliche Romantik verloren.

Jürgen Prochnow hat "Das Boot" unter Kontrolle Bild: EuroVideo

Bereits bei der Premiere am 19. September 1981 in München war das Publikum von der damaligen 149 Minuten langen Kinoversion begeistert und berührt. In „Das Boot“ werden erstmals in der Filmgeschichte Angst und Zweifel der deutschen Soldaten im Zweiten Weltkrieg eindringlich dargestellt.

Basierend auf der gleichnamigen Buchvorlage von Lothar Günther Buchheim inszeniert Wolfgang Petersen eine U-Boot-Crew, die wie in einer Sardinenbüchse eingepfercht dem sicheren Tod entgegen schippert.

Legendär ist vor allem die Besetzung mit Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Heinz Hoenig, Uwe Ochsenknecht, Martin Semmelrogge, Jan Fedder, Klaus Wennemann und Otto Sander. Vielen der Schauspieler verhalf „Das Boot“ zum großen Durchbruch.

Nichts für Hollywood

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Sogar Amerika entdeckte, dass die deutschen ganz hervorragende Filme produzieren können. Das Kriegsdrama wurde für sechs Oscars nominiert, darunter Wolfgang Petersen für die beste Regie. Jahre zuvor hatte er bereits eine Hollywood-Produktion des selben Stoffes abgelehnt. Das Drehbuch war ihm zu Action-lastig und patriotisch.

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