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Henry Selick


Zwei außergewöhnliche Animationsfilme in Folge machten 1993 und 1996 den Regisseur Henry Selick als Meister der Stop-Motion-Technik bekannt. Die von Autor-Regisseur Tim Burton entwickelten und produzierten schrägen Märchenfilme „Nightmare Before Christmas“ und „James und der Riesenpfirsich“ stellten erstaunliche bizarre Puppengestalten vor, die in fabulierfreudiger Weise Kinder- und Erwachsenenpublikum ansprachen...

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  • Berufe: Producer, Regisseur, Drehbuchautor, Filmausstatter

Leben & Werk

Zwei außergewöhnliche Animationsfilme in Folge machten 1993 und 1996 den Regisseur Henry Selick als Meister der Stop-Motion-Technik bekannt. Die von Autor-Regisseur Tim Burton entwickelten und produzierten schrägen Märchenfilme „Nightmare Before Christmas“ und „James und der Riesenpfirsich“ stellten erstaunliche bizarre Puppengestalten vor, die in fabulierfreudiger Weise Kinder- und Erwachsenenpublikum ansprachen. In „Christmas“ ist es Jack Skellington, das Skelett-Männchen und Seele des Halloween-Landes, der Santa Claus entführen lässt und von seinen Gruselstadt-Geschöpfen Geschenke basteln lässt, auf die die Kinder bei der Bescherung mit Entsetzen reagieren. In „Riesenpfirsich“ (nach einem Kinderbuch von Roald Dahl) reist der kleine James, um seinen Tanten zu entkommen, im Innern eines Pfirsichs nach Manhattan und begegnet an Bord weiteren skurrilen und unternehmungslustigen Figuren. Henry Selick wurde in New Jersey geboren und begann mit drei Jahren zu zeichnen. Beeinflusst wurde er von Lotte Reinigers Scherenschnittfilmen und der Stop-Motion-Tricktechnik von Ray Harryhausen. Kunstkursen folgte die Lehrzeit in den Disney Studios, wo er bald zum Storyboard-Zeichner aufstieg („Oz - Eine fantastische Welt„). Nach der Trennung von Disney arbeitete er an „Der Nußknacker“ (nach Bildern von Maurice Sendak) mit und gründete 1986 seine eigene Produktionsfirma. Werbespots wie der berühmte „Ritz Cracker“ (Cracker beim Skifahren und auf dem Flug zum Mond auf der Suche nach einer Käsefüllung) brachten ihm die finanziellen Möglichkeiten, mit dem sechsminütigen „Slow Bob“ einen Film nach eigenen Vorstellungen zu realisieren, wo er eine Figur aus Fleisch und Blut mit Stop-Motion und Cut-Out-Animation verband. Der Film fand die Aufmerksamkeit von Tim Burton, der ihn für „Christmas“ engagierte.

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