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Henry King

Regisseur • Drehbuchautor
Bekannt aus:
  • Geboren: 24.06.1888  USA
  • Gestorben: 29.06.1982
  • Berufe: Regisseur, Drehbuchautor

Leben & Werk

Er begriff sich als Erzähler und war erfreut, für die Arbeit des Inszenierens, das er als Hobby betrachtete, bezahlt zu werden. Henry King (1888 - 1982), einer der Hollywood-Professionals der ersten Stunde, verließ mit 12 die Schule, um bei der Eisenbahn zu arbeiten, tourte mit einer Wanderbühne, spielte im frühen Stummfilm alle Arten von Rollen und debütierte 1915 als Regisseur. Seine Karriere ist von einer einzigartigen Kontinuität geprägt, denn ab 1930 arbeitete er bis zu seinem letzten Film, der F.-Scott-Fitzgerald-Verfilmung „Zärtlich ist die Nacht“ (1961), ausschließlich für die Fox. Kings Filme werden als „Americana“ umschrieben, weil er sich für seine Landsleute rund um den Erdball und deren Einstellungen gegenüber der Heimat und der Fremde interessierte und in einigen Filmen die US-Provinz als das wahre Amerika feierte. King vertiefte sich in seine Themen und ließ die Landschaft als Handlungselement mitspielen. Er entdeckte oder förderte Stars wie Tyrone Power (elf gemeinsame Filme zwischen 1936 und 1957), Gary Cooper, Ronald Colman und in den 50ern Gregory Peck, Ava Gardner und Susan Hayward, die einige ihrer überzeugendsten Rollen unter King spielten, alle zusammen in der Ernest-Hemingway-Verfilmung „Schnee am Kilimandscharo“ (1952). Peck spielte in Kings Western „Der Scharfschütze“ den alternden Revolverhelden, der am Sinn seines Berufs zweifelt, und in „Bravados“ den Rächer, der sinnlos tötet, Ava Gardner war in Kings Hemingway-Verfilmung „Zwischen Madrid und Paris“ zu sehen, und Susan Hayward war die südafrikanische Burentreckführerin in „Die Unbezähmbaren“ und die Bathseba in der Bibel-Verfilmung „David und Bathseba„. Kings Helden sind tatkräftig, oft von Skrupeln zerrissen, aber sie gehen ihre Aufgaben intensiv an. Berühmt wurden Kings Melodramen: Als einer der ersten neben Samuel Fuller inszenierte er die Liebe zwischen einem weißen Amerikaner und einer Asiatin (Halb-Chinesin) in „Alle Herrlichkeit auf Erden“ und die Marienerscheinungen in Lourdes in „Das Lied von Bernadette“ oder den alkoholabhängigen Schriftsteller (Gregory Peck) in „Zärtlich ist die Nacht“. Auf Kings Konto geht einer der ersten Farb-Western („Jesse James“, 1939, mit Tyrone Power), und einer der besten Piratenfilme („Der Seeräuber„, 1942, mit Tyrone Power und Maureen O’Hara). Seit 1953 filmte er ausschließlich in Cinemascope und Farbe. Sein Bruder Louis King (1898 - 1962) ist auch Regisseur („Charlie Chan in Ägypten“, „Blut im Schnee“).

Filme und Serien

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