Hendrik Handloegten

Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Der Regisseur und Drehbuchautor Henk Handloegten überzeugte bereits mit seinem Regiedebüt „Paul is Dead“ die Kritiker. Seitdem sind es vor allem subtil inszenierte, psychologisch anspruchsvolle TV- und Kino-Dramen, mit denen der Regisseur auf sich aufmerksam macht.

Henk Handloegten wurde 1968 im niedersächsischen Celle geboren. Aufgewachsen ist er jedoch in Finnland, Brasilien, der Schweiz und in Frankreich. 1985 zog er von Paris nach Ost-Berlin, ging jedoch in West-Berlin zur Schule und machte dort sein Abitur. Nach einem Intermezzo als Kino-Betreiber studierte Handloegten ab 1993 an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Sein Abschlussfilm „Paul Is Dead“ aus dem Jahr 2000, für den er auch das Drehbuch verfasst hatte, wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Handloegten schrieb als Co-Autor mit am Drehbuch der erfolgreichen Kino-Komödie „Good Bye Lenin!“ und brachte 2003 seine nächste Regiearbeit, „Liegen lernen„, in die Kinos. Die flockig-leichte Coming-of-Age-Komödie beruht auf dem gleichnamigen Roman von Frank Goosen und handelt vom Erwachsenwerden in den 1980er-Jahren. Im Anschluss arbeitete der Regisseur zunächst überwiegend für das Fernsehen. 2005 inszenierte er die Kölner „Tatort“-Folge „Pechmarie“. Ein Jahr später führte er die Regie bei dem ausgezeichneten Schweriner „Polizeiruf 110“-Krimi „Ein dunkler Sommer“. 2007 überzeugte Handloegten mit dem TV-Psycho-Drama „Ein spätes Mädchen“ nach eigenem Drehbuch mit Fritzi Haberlandt und Matthias Schweighöfer in den Hauptrollen. 2011 unternahm der Regisseur mit dem düsteren Drama „Das Fenster zum Sommer“ nach einem Roman von Hannelore Valencak erneut einen Ausflug auf die große Leinwand. Einen weiteren Ausnahmefilm für das Fernsehen lieferte Handloegten 2012 mit dem Psycho-Thriller „Sechzehneichen„.

Für seine Arbeiten wurde Henk Handloegten vielfach ausgezeichnet. Die meisten Preise räumte dabei gleich sein Regiedebüt „Paul Is Dead“ ab. Der Film gewann unter anderem den Preis des Ministerpräsidenten des Saarlandes beim Max-Ophüls-Festival 2000. Der Regisseur erhielt im gleichen Jahr den Studio Hamburg Nachwuchspreis. 2001 folgte ein Grimme Preis in der Kategorie „Fiktion & Unterhaltung“. Für seinen zweiten Kinofilm „Liegen lernen“ wurde Handloegten auf dem Filmfest München 2003 mit dem Förderpreis Deutscher Film (Drehbuch) ausgezeichnet. Der Regisseur lebt in Berlin.

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