Helmut Griem

Schauspieler
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Leben & Werk

Zu Beginn seiner Filmkarriere auf Preußen, Nazis und Offiziere festgelegt, konnte sich Helmut Griem erfolgreich von diesem Rollenschema lösen, das er dennoch differenziert auslotete, wie sein SS-Mann Aschenbach in der Ruhrindustriellen-Dynastie und Intrigant der Familie in Luchino Viscontis Meisterwerk „Die Verdammten“ zeigt. Als bisexueller Partner von Liza Minnelli und Michael York hatte er in dem Musical „Cabaret“ einen Welterfolg. Doch Griem trat nur selten im Ausland auf („Ausbruch der 28“, „Die Tatarenwüste“). Er wurde vielmehr mit Literaturverfilmungen wie „Ansichten eines Clowns„, „Die gläserne Zelle“ und Hauptrollen in gesellschaftskritischen Produktionen wie „Die Moral der Ruth Halbfass„, „Stachel im Fleisch“ oder „Kaltgestellt“ bis Anfang der 80er-Jahre einer der Protagonisten des Jungen Deutschen Films, dem er mit Peter Schamonis „Caspar David Friedrich“ Adieu sagte. Der 1932 in Hamburg geborene blonde Helmut Griem kam nach seinen Studienjahren ohne schauspielerische Ausbildung an das Junge Theater in Hamburg und spielte 15 Jahre auf der Bühne, bis er im Film mit „Die Fabrik der Offiziere“ debütierte. Als ihm der Film keine lohnenswerte Beschäftigung mehr bot, kehrte Griem zum Theater zurück. Ein Beispiel seiner hervorragend klaren, stechenden Diktion ist der „Faust“, den er an den Münchner Kammerspielen spielte und der 1988 für die Kinoauswertung aufgezeichnet wurde (ähnlich wie Gründgens‘ „Faust“ von 1960). Griem trat sporadisch auch im Fernsehen auf.

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