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Leben & Werk

Leben und Karriere des Österreichers Helmut Berger (geb. 1944 in Bad Ischl) hängen eng mit seinem Geliebten, Regisseur Luchino Visconti zusammen. Visconti entdeckte den als Fotomodell tätigen schönen Jüngling und gab ihm, nach einer Nebenrolle, in „Die Verdammten“ die schwierige und von Berger gemeisterte Rolle des dekadenten bisexuellen Sohnes von Ingrid Thulin, der mit seiner Mutter schläft, um sie emotional zu vernichten, und der als Erbe einer Ruhrstahldynastie bei den Nazis Karriere macht. Zweiter Teil der „deutschen Trilogie“ Viscontis wurde „Ludwig II.“ mit Helmut Berger in der Titelrolle des Monarchen, den er 1993 noch einmal in einer Schweizer Produktion spielte („Ludwig 1881„). Dritter Film mit Visconti wurde „Gewalt und Leidenschaft“, in dem sich Berger nach den diziplinierten vorhergehenden Rollen weitgehend selbst als römischen Studenten Konrad spielte.

Bergers Figuren mit ihrer aggressiven Erotik und dem Hang zur Selbstzerstörung gerieten unter anderen Regisseuren leicht zum Manierismus. In den 70er Jahren trat Berger in europäischen Filmen als Gangster, Geliebter und ausschweifender Beau auf. Aus den weitgehend unbedeutenden Filmen ragen Claude Chabrols (TV-) „Fantomas“ mit Berger in der Titelrolle des Gentlemanverbrechers und sein junger Herr in Otto Schenks „Reigen“ heraus, in dem er mit Namensvetterin Senta Berger das Bett teilt. Berger war häufig fotografiertes Akt-Modell in italienischen Herrenmagazinen und trat häufig im Fernsehen auf. Er zehrt bis heute von seinem Leben mit „Luchi“ und veröffentlichte 1998 seine Autobiografie „Ich“.

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