Helen Schneider

Schauspieler
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Leben & Werk

Die US-amerikanische Sängerin und Schauspielerin Helen Schneider wird am 23. Dezember 1952 in Brooklyn, New York, als Tochter von Dvora und Abraham Schneider geboren. Nach einer klassischen Klavierausbildung tourt sie Anfang der Siebziger mit einer Bluesband durch Neu England und tritt dabei unter anderem im Vorprogramm von Howling Wolf und John Lee Hooker auf. Ihr Debüt als Solo-Sängerin gibt sie 1976 mit dem Album „So Close“. Bis Mitte der Achtziger feiert Schneider vor allem in Deutschland größere Erfolge, wo sie 1982 mit dem Preis der Deutschen Phono-Akademie ausgezeichnet wird. Deutschrock-Veteran Udo Lindenberg präsentiert sie 1980 im Rahmen seiner Tournee als Stargast. Die noch im selben Jahr bei Wea Deutschland veröffentlichte Platte „Crazy Lady“ verkauft sich auf Anhieb glänzend, der Nachfolger „Schneider With The Kick“ wird vergoldet. Die Single-Auskopplung „Rock’n’Roll Gypsy“ erreicht die Top Ten. Ein lasziver Blick, wilde Mähne und knallrote Lippen werden zum Markenzeichen der Amerikanerin, die damit kurzzeitig zu einer Stil-Ikone der frühen Achtziger avanciert. Mit „Exposed“ (1982) kann Schneider noch einmal an den Erfolg der beiden Vorgänger anknüpfen, dann beginnt sich der Medienrummel um die Sängerin allmählich wieder zu legen. Helen Schneider verlegt sich nun zunehmend aufs ernstere Fach, legt die Rock-Ambitionen ab und befasst sich mit Material, das ihrer Stimme besser entspricht. Nach Schauspielunterricht, mehreren Jahren am Theater und Musicalerfolgen - etwa als Norma Desmond in Andrew Lloyd Webbers „Sunset Boulevard“ oder als Eva Péron in dessen „Evita“ - mausert sich der Popstar langsam zu einer gereiften Chansonsängerin, deren Repertoire neben Liedern von Kurt Weill auch Stücke von Bob Dylan und ihrem einstigen Mentor Udo Lindenberg umfasst. Mit dem Programm „A Walk On The Weill Side“ zeigt sie sich 1995 von ihrer ruhigen Seite. 1996 singt sie für Eberhard Schoener auf dessen erster Virtual-Opera-CD ein Duett mit Andrea Bocelli, 1998 ist sie auf dem von Schoener komponierten Abschiedssong zur ZDF-Serie Derrick zu hören. In jüngster Zeit hat Schneider mit den Programmen „A Voice And A Piano: From Blues To Broadway“ und „Cool Heat“ der amerikanischen Musik von Willie Dixon über George Gershwin bis Duke Ellington ein kleines Denkmal gesetzt. Nach einem Charles-Ives-Projekt mit dem Stuttgarter Kammerorchester tritt Helen Schneider heute im Quartett mit dem Bassisten Mini Schulz, dem Gitarristen Jo Ambros und dem Schlagzeuger Obi Jenne auf.

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