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Nic Cage rastet aus

Ehemalige BEM-Accounts  

Action-Held im Popcorn-Format und Edelmime in Kino-Kunstwerken – dieser Mann ist ein Phänomen.

Hat sich nicht im Griff: Nicolas Cage Bild: Kurt Krieger

Denn Nicolas Cage kann beides: in Arthouse-Perlen wie „Tricks“ und „Adaption“ die Kritiker begeistern und in Action-Krachern wie „Nur noch 60 Sekunden“ und „Das Vermächtnis der Tempelritter“ die Spektakel-Freunde beglücken.

Das neue Projekt des Superstars klingt nun wieder ziemlich anspruchsvoll: In der Romanverfilmung „Electric God“ spielt Cage einen leidgeprüften 50-Jährigen, der sich das Leben durch unkontrollierte Gewaltorgien immer wieder selbst schwer macht:

Schon mit 14 hat Hayden Reese seinen kleinen Bruder verloren, sein erster Sohn starb bei der Geburt – all das hat Reese heruntergeschluckt, ohne wirklich zu trauern. Doch mit 35 landete Hayden im Knast, weil er den Freund seiner Tochter tätlich angriff – damit waren natürlich auch Frau und Familie weg.

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Das Tao der Selbstbeherrschung

Nun lebt der gebrochene Mann in einer Hütte irgendwo in Nordkalifornien und versucht durch einsame Studien fernöstlicher Philosophie sein Gleichgewicht zu finden. Doch dann kehrt seine Freundin aus heiterem Himmel zu ihrem Ehemann zurück. Wieder einmal rastet Reese aus und verprügelt den Nebenbuhler. Doch der ist bewaffnet und befördert den Tobenden mit einem gezielten Schuss für lange Zeit ins Krankenhaus. Die vitale Chirurgin ist vielleicht Haydens letzte Chance, endlich seine inneren Dämonen zu bezwingen.

Die Romanvorlage zu „Electric God“ stammt aus der Feder von Catherine Ryan Hyde. Ihr letztes Werk „Pay it Forward“ wurde ebenfalls verfilmt – mit den Top-Darstellern Kevin Spacey, Helen Hunt und Haley Joel Osment. Der Bestseller kam unter dem Titel „Das Glücksprinzip“ in die deutschen Kinos.

Bei der neuen Romanverfilmung „Electric God“ führt Mark Pellington Regie. Das Multitalent machte sich mit Musikvideos einen Namen, spielte kleinere Rollen in Filmen wie „Jerry Maguire“ oder „Almost Famous“ und inszenierte Kritiker-Erfolge wie „Arlington Road“ und „Die Mothman Prophezeiungen„.

Nicolas Cage ist dabei für Pellington sowohl Chef als auch Untergebener. Er wird nicht nur vor der Kamera nach Pellingtons Pfeife tanzen, sondern „Electric God“ mit seiner Firma Saturn Films auch selbst produzieren.

Bevor die erste Klappe fällt, wird Cage aber noch für Milos Forman in die Haut der Pokerlegende Amarillo Slim Preston schlüpfen.

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