Heinz Rühmann

Schauspieler • Producer • Sprecher • Regisseur
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Leben & Werk

Unter anderem mit seiner erfolgreichsten Filmrolle des Oberprimaners Pfeiffer „mit drei F“ in „Die Feuerzangenbowle“ ging Heinz Rühmann als einer der beliebtesten und besten deutschen Schauspieler in die Filmgeschichte ein. Unauffällige, kleinbürgerliche Männer, die für einen Moment zu Helden werden, wurden zum Markenzeichen von Rühmanns Filmrollen, sei es in „Die drei von der Tankstelle“, mit dem er seinen Durchbruch feierte, oder als „Quax, der Bruchpilot“.

1902 in Essen geboren, nimmt Rühmann nach Abschluss der Mittleren Reife Schauspielunterricht und anschließend erste Nebenrollen auf der Theaterbühne an. 1926 gibt er sein Filmdebüt in dem Stummfilm „Das deutsche Mutterherz“. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten versucht sich Rühmann mit seiner neutralen politischen Haltung mit dem Regime zu arrangieren, lässt sich von seiner jüdischen Frau scheiden und heiratet die Schauspielerin Hertha Feiler. Während des Zweiten Weltkriegs wird er als Pilot in die Wehrmacht eingezogen. Nach Kriegsende gründet er in München die Filmproduktion „Comedia“ und erlebt einige Misserfolge, bis er in der Leinwandadaption von „Der Hauptmann von Köpenick“ 1956 sein Comeback gibt. Nach einem einmaligen Ausflug nach Hollywood für eine Rolle an der Seite von Vivien Leigh in „Das Narrenschiff“ zieht er sich Mitte der 70er-Jahre mit seiner dritten Frau Hertha Droemer ins Privatleben zurück. Seine letzte Kinorolle spielt er in Wim Wenders‘ „In weiter Ferne so nah“ 1993. Heinz Rühmann stirbt 1994 am Starnberger See.

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