Alle Bilder und Videos zu Heinz Drache

Leben & Werk

Mit seiner Darstellung des Inspektor Yates im TV-Mehrteiler „Das Halstuch“ (1962) wurde Heinz Drache zum bundesdeutschen Star. 1960 hatte er bereits den Detektiv Michael Brixton im Edgar-Wallace-Film „Der Rächer“ verkörpert. Nun war er endgültig festgelegt auf den forschen Ermittler, der sich gut mit seinem Pendant Joachim Fuchsberger ergänzte – mit diesem war er dann auch in zahlreichen weiteren Wallace-Filmen zu sehen. Ab 1985 sollte Drache in der TV-Serie „Tatort“ als Gegengewicht zu „Schimanski“ etabliert werden. Doch der „Nadelstreifen-Kommissar“ Bülow ermittelte nur sechsmal.

Als Sohn eines Kaufmanns kam Heinz Drache 1923 in Essen zur Welt. Seine frühe Liebe zur Bühne hat ihn nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs weitgehend vor dem Militärdienst bewahrt, weil ihn das Nürnberger Schauspielhaus noch nach seiner Einberufung engagierte. Später gehörte Drache zum festen Ensemble Gustaf Gründgens. Er übernahm auch Hörspielrollen beim Rundfunk und arbeitet seit den 50er-Jahren als Synchronsprecher. Frank Sinatra, Christopher Lee, Kirk Douglas, Sean Connery und viele andere sprechen seither mit Draches sonorer und markanter Stimme. Erst in den 90er-Jahren zog sich der Schauspieler weitgehend aus dem Bühnen- und Filmleben zurück. Drache war seit 1957 verheiratet und hatte drei Kinder. 2002 starb er nach längerem Krebsleiden an einer Lungenentzündung.

„Einmal kehr ich wieder – Dalmatinische Hochzeit“ (1953) markiert den Beginn von Draches Filmkarriere. Es folgten unter anderem einige „Problemfilme“ wie „Die Straße“ (1958) und „Mit 17 weint man nicht“ (1960). Das Krimi-Genre brachte dann für Drache in den 60er-Jahren den Durchbruch. Sehr überzeugt hat er vor allem in „Der Zinker“ (1963), „Das indische Tuch“ (1963), „Der Hexer“ (1964) sowie „Der Hund von Blackwood Castle (1967/68) – seinem letzten Kinofilm.

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