Hector Babenco

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor

Leben & Werk

Seine Verfilmung des Romans „Kuss der Spinnenfrau“ von Manuel Puig gilt als eine vorbildliche Literaturadaption und brachte 1986 William Hurt drei Darstellerpreise in Folge ein: „Darstellerpreis in Cannes“, „Golden Globe“ und „Oscar“ als bester Hauptdarsteller. Der brasilianische Regisseur Hector Babenco wurde 1946 in Buenos Aires geboren, reiste acht Jahre durch Europa und versuchte sich in verschiedenen Berufen, bevor er als Statist in Italo-Western auftrat und in Cinecittà und Spanien wichtige Filmleute kennen lernte. 1970 kehrte er nach Sao Paulo zurück, drehte Dokumentar-, Kurz- und Werbefilme und stellte 1975 den ersten eigenen Spielfilm „Lucio Flavio“ fertig, der das Thema der berüchtigten Todesschwadronen behandelt. Der Film wurde ein Kassenerfolg und erhielt den „Preis der Filmkritik“ von New York und Los Angeles. 1981 hatte Babenco mit „Pixote - Asphalt-Haie“, der das Schicksal von Straßenkindern Brasiliens verfolgt, internationalen Erfolg und gewann in Biarritz und Locarno Festivalpreise. Dem Welterfolg „Kuss der Spinnenfrau“ folgte der Ruf nach Hollywood, wo Babenco mit Jack Nicholson und Meryl Streep die Penner-Ballade „Wolfsmilch“ und den Öko-Film „Ein Pfeil in den Himmel“ drehte, die beide finanzielle Katastrophen wurden. Babenco ging nach Lateinamerika zurück und drehte erst 1998 wieder einen Film in argentinisch-brasilianischer Produktion („Coracao iluminado“).

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