Er war jung und brauchte das Geld. Vor seinem Durchbruch als Schauspieler hielt Robert de Niro für einen Elektro-Kamm den Kopf hin. Der Scheitelvibrator verhieß wahre Wunder …

Gegen "blöde Wellen" und "idiotische Locken": Young Robert de Niro und der "Hot Comb" Bild: Remington

Zuerst eine derangierte Matte beim Tennis, danach zerzaust Fahrtwind die edle Frisur, obendrein klatscht ein Wolkenbruch auf den schicken Scheitel und zu guter Letzt wühlt auch noch die Liebste in der Mähne. Die erste Hauptrolle des Robert de Niro war eine Geschichte voller „Tragödien und Desaster.“

So beschrieb jedenfalls der Elektrokonzern Remington das elende „Leben vor dem heißen Kamm“. De Niro muss obenrum einiges aushalten, bis ihm der „Hot Comb“ die „blöden Wellen“ und „idiotischen Locken“ wieder glatt zieht. Die schräge Reklame, die gerade im Web für fröhliche Gesichter sorgt, wird von Werbe-Archäologen auf das Jahr 1973 datiert. Ausgegraben hat sie der amerikanische Filmkritiker Roger Ebert.

Haarige Rolle für Robert de Niro als „Katastrophengebiet Nummer 1“

Ohne den „Hot Comb“ sei Mann „der Nation Katastrophengebiet Nummer 1“ warnte die Reklame und Robert de Niro hielt als lebender Beweis dafür den Kopf hin. Stimmt die Datierung, konnte er schon bald danach aufhören, sein Konto mit solchen Jobs aufzuhübschen: Ebenfalls 1973 ging er in Martin Scorseses Mafia-Film „Hexenkessel“ an der Seite von Harvey Keitel auf die Überholspur.

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Ein Jahr später verlieh der „Der Pate II“ der Karriere von Robert de Niro eine Dauerwelle, die bis heute perfekt sitzt. Seinen nächsten Kinoauftritt hat der in Ehren ergraute Superstar bei uns ab dem 23. Dezember. In der Komödienfortsetzung „Meine Frau, unsere Kinder und ich“ sorgt er dafür, dass Ben Stiller, Owen Wilson und Dustin Hoffman die Haare zu Berge stehen …

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