Es gibt Filmklassiker, die muss man gesehen haben. Oder man behauptet es wenigstens. Die Top 10 der „Hab‘ ich gesehen“-Lügen von „Der Pate“ bis „Gesprengte Ketten“ …

Marlon Brando in "Der Pate": Den kennt jeder - oder doch nicht? Bild: UIP

Eine britische Online-Videothek fragte ihre Kunden nach Filmklassikern, die sie nie gesehen haben - aber das Gegenteil behaupten. Bei manchem Klassikern kann man schließlich nicht zugeben, dass man ihn gar nicht kennt. Heraus kam ein erstaunliches Ranking der „meistgelogenen“ Filmklassiker.

Die bedauernswerten Francis Ford Coppola und Martin Scorsese tauchen gleich mit je zwei Filmen in der Liste auf. Die Beiträge der beiden Regisseure zur Filmgeschichte sind vielen wohl zu anspruchsvoll - aber eingestehen, sie nie gesehen zu haben, will man auch nicht. Allein bei „Der Pate“ lügt einer von drei der 1.500 Befragten, wenn er sagt: „Hab‘ ich gesehen!“

Die Top 10 der Filmklassiker mit der „Hab‘ ich gesehen“-Lüge

1. „Der Pate“ (von Francis Ford Coppola, mit Marlon Brando, Al Pacino)

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2. „Casablanca“ (von Michael Curtiz, mit Humphrey Bogart, Ingrid Bergman)

3. „Taxi Driver“ (von Martin Scorsese, mit Robert De Niro, Jodie Foster)

4. „2001 - Odyssee im Weltraum“ (von Stanley Kubrick, mit Keir Dullea)

5. „Reservoir Dogs - Wilde Hunde“ (von Quentin Tarantino, mit Harvey Keitel)

6. „This Is Spinal Tap“ (von und mit Rob Reiner)

7. „Apocalypse Now“ (von Francis Ford Coppola, mit Marlon Brando, Martin Sheen)

8. „Good Fellas - Drei Jahrzehnte in der Mafia“ (von Martin Scorsese, mit Robert De Niro

9. „Der Blade Runner“ (von Ridley Scott, mit Harrison Ford)

10. „Gesprengte Ketten“ (von John Sturges, mit Steve McQueen)

Einerseits verständlich: Natürlich will man bei keinem dieser Klassiker der Ahnungslosigkeit überführt werden. Andererseits: Wer sie alle gesehen hat, wird seine Zeit gewiss nicht verschwendet haben …

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