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Hinter den Kulissen von "Mädchen Mädchen 2"

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Harry Kügler Poster
© Constantin

Vor drei Jahren zogen die Mädchen ein Millionenpublikum mit ihren Orgasmusproblemen in den Bann. Jetzt sind sie auf der Suche nach ihren eigenen vier Wänden und echten Kerlen.

Das neue Dreamteam: Karoline Herfurth, Diana Amft und Jasmin Gerat Bild: Constantin

Die Fortsetzung „Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe“ (ab 17.6. im Kino) war sowohl für die Macher als auch die Schauspieler des ersten Teils eine große Herausforderung. „Mädchen Mädchen!“ begeisterte im Frühjahr 2001 rund 1,8 Millionen Kinobesucher. Das Geheimnis des Erfolgs dieser Teenie-Komödie war die unverblümte Offenheit beim Thema Sex.

Inzwischen sind die Girls um einige Erfahrungen reicher geworden und wissen genau, was sie wollen. Für Produzentin Viola Jäger spielte der Zeitfaktor dabei keine Rolle: „Wir haben relativ lange für die Fortsetzung gebraucht. Wir wollten schließlich nicht einfach das Thema des ersten Teils ausweiten und darauf herumreiten, sondern eine eigenständige Geschichte mit einem völlig neuen Thema erzählen.“

Diana Amft am Set mit Regisseur Peter Gersina Bild: Constantin

Endlich erwachsen

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In „Mädchen Mädchen 2“ lösen sich Inken, Lena und Lucy von ihren verspielten Teenagerträumen und setzen sich mit der harten Realität auseinander. Allein schon eine erschwingliche Bleibe zu finden, ist speziell in einer Stadt wie München eine Katastrophe. Kommt auch noch Ärger mit der Liebe dazu, ist das Chaos garantiert.

Das sind Probleme, mit denen sich die drei Hauptdarstellerinnen auf jeden Fall identifizieren können. Diana Amft, die wieder in die Rolle der linkischen Logopädin Inken schlüpft, kann davon ein Lied singen: „Auch in meiner WG war es wahnsinnig eng. Die Situation kennen bestimmt viele, schließlich ist Wohnungssuche der pure Horror, Geldsorgen hat man als junger Mensch sowieso ständig und dann kommt auch noch der Stress mit den Kerlen dazu…“

Selbst ist die Frau: Lena sorgt in der neuen Wohnung für Licht Bild: Constantin

Erfrischender Rollenwechsel

Karoline Herfurth

Anstelle von Felicitas Woll bringt in „Mädchen Mädchen 2“ Jasmin Gerat als Lucy frischen Wind in die weibliche Dreier-WG. Die ehemalige Moderatorin von Bravo-TV und MTV Alarm fügte sich perfekt in das bestehende Team ein, wollte sich aber auf jeden Fall von ihrer Vorgängerin abheben:

„Es geht ja nicht darum, Felicitas zu kopieren und zu hoffen, dass der Zuschauer den Wechsel zu einer neuen Darstellerin nicht merkt. Ich bin eine völlig andere Person und lege meine Rolle auch ganz anders an.“

Lucy und Sebastian kommen sich bei der Arbeit näher Bild: Constantin

Mädchen mit Zicken und Herz

Jasmin Gerat war von Anfang an von dem Charakter ihrer Figur fasziniert: Lucy kommt aus einer zerrütteten Familie und ist sehr liebesbedürftig. Nach Außen hin gibt sie sich aber als taffes Girl, das immer das letzte Wort haben muss.

Jasmin Gerat ist nicht der einzige Neuzugang bei der Fortsetzung von „Mädchen Mädchen!“: Peter Gersina, der mit dem Drehbuch zu „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ seinen bisher größten Erfolg feierte, erwies sich auf dem Regiestuhl als wahrer Glücksgriff. Da sich bei „Mädchen Mädchen!“ der männliche Blick bewährt hatte, entschieden sich die Produzenten Molly von Fürstenberg, Viola Jäger und Harald Kügler wieder für einen Regisseur.

Peter Gersina, Viola Jäger, Molly von Fürstenberg und Harald Kügler in München Bild: Constantin

Allein unter Frauen

Peter Gersina, der umgeben von fünf Frauen aufgewachsen ist und zwei Töchter hat, kennt die Probleme heranwachsender Mädchen nur zu gut. Das Besondere an „Mädchen Mädchen 2“ ist in seinen Augen die Unterschiedlichkeit der drei Hauptfiguren:

„Das hat etwas vom Charme der drei Musketiere, die ja alle drei auch ihre Stärken und ihre schrecklichen Schwächen besitzen. Jede kämpft mit den Waffen der Frauen, tut das aber auf ihre ganz persönliche Weise.“

Da heißt es für die Männer natürlich volle Deckung - oder doch lieber das Gegenteil?

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