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Leben & Werk

Hansi Hinterseer gehört zu den wenigen, die es geschafft haben, zwei grundverschiedene Erfolgsstories aneinander zu reihen. Der heute als Sänger volkstümlicher Schlager bekannte Österreicher begann als Knirps im heimischen Kitzbühel zunächst mit dem Skifahren. Der Sport hat Familientradition: Vater Ernst Hinterseer wurde 1960 bei den olympischen Spielen in Squaw Valley Sieger im Slalom. Die Kindheit auf der Alm verging beschaulich: ohne Fernseher, fließendem Wasser oder Elektrizität. Die Hinterseers betrieben ein Gasthaus, der Sohn half an der Theke aus und übte fleißig mit den Brettern. Das zahlte sich aus: 1973 wurde er Weltcupsieger im Riesenslalom, bei der WM in Sankt Moritz holte er 1974 Silber. Hansi Hinterseer errang insgesamt sechs Weltcup-Siege, neun zweite und sieben dritte Platzierungen.1978 wechselte er noch ins Profi-Lager, bevor kurz darauf die Sportlerkarriere endete. Doch Hinterseer nutzte, was er durch die jahrelange Öffentlichkeitsarbeit in seinem Sport gelernt hatte. Die Skikanone sattelte um und wurde PR-Beauftragter in Kufstein, machte Werbung für Ergo und Big Foot. Irgendwann kam sein Kitzbüheler Spezi, der Produzent Jack White auf die Idee, den Frauenschwarm auch anderweitig zu vermarkten. 1994 dann begann die zweite Karriere des Hansi Hinterseer: Er sang von Liebe und Geselligkeit, den einfachen Tugenden und den kleinen Verletzungen des Lebens, nicht als rustikaler Zither-Zupfer, sondern als sportlicher, braungebrannter Traumschwiegersohn (der inzwischen natürlich längst vergeben und Vater zweier Töchter war). 2005 war es nach elf Jahren Zeit für einen ersten Rückblick: Mit der Best-Of-Doppel-CD „Schön war die Zeit“ hält sich Hansi Hinterseer wochenlang in den Hitparaden. Auch im Fernsehen war der blonde Österreicher ein immer wiederkehrendes Phänomen: So trat er nicht nur regelmäßig in den zahlreichen Volksmusik-Galas am Samstagabend auf, sondern bescherte auch als Schauspieler in Alpen-Rührstücken wie „Da, wo die Herzen schlagen“ oder „Da, wo es noch Treue gibt“ der ARD höchst erfreuliche Einschaltquoten. So, wie es jedes Jahr mindestens einen neuen Teil der bewährten „Da, wo…“-TV-Reihe gab, produzierte Hinterseer auch fleissig neue CDs wie „Meine Berge, meine Heimat“ (2006) oder „Volksmusik der Berge“ (2007), die die mediale Rundumversorung für den Hansi-Fan sicherstellten.

Filme und Serien

Videos und Bilder

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