Hans Weingartner

Schauspieler • Producer • Produzent • Regisseur • Drehbuchautor • Kameramann
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Leben & Werk

Der im österreichischen Vorarlberg geborene Regisseur und Drehbuchautor Hans Weingartner wird auf immer und ewig der Filmemacher sein, der den Fluch von Cannes brach: Nach elfjähriger Durststrecke war sein „Die fetten Jahre sind vorbei“ 2004 der erste deutsche Film, der an der Croisette im Wettbewerb lief (davor war es Wim Wenders‘ „In weiter Ferne, so nah“, 1993). Zwar ging der Film leer aus, aber begeisterter Beifall von Publikum und Kritik waren allemal der Mühen Lohn.

Weingartner, der Österreicher mit Wohnsitz Berlin, studierte Informatik und Neurochirurgie und ließ sich im Anschluss daran an der Kölner Hochschule für Medien zum Regisseur ausbilden. Schon während seiner Studienzeit legte er mit „Das weiße Rauschen“ sein Spielfilmdebüt vor, in dem Daniel Brühl die Hauptrolle spielte: Die Reise ins Hirn eines jungen Mannes, der an Schizophrenie leidet, hatte er selbst finanziert und gewann den Max-Ophüls-Preis sowie zahlreiche andere Auszeichnungen. Unabhängigkeit war Weingartner auch bei „Die fetten Jahre sind vorbei“ wichtig, und mittlerweile ist es eine Art Markenzeichen des Regisseurs, seine sozialen Anliegen stets in moderne, unterhaltsame Stoffe zu verpacken.

Aktuell arbeitet er an „Free Rainer“ mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle, abermals ein Stoff mit einer nicht unbeträchtlichen politischen Sprengkraft.

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