Hannu Salonen

Hannu Salonen

Leben & Werk

Der finnische Regisseur Hannu Salonen arbeitet seit fast zwanzig Jahren in Deutschland. 2003 inszenierte er mit der Folge „Der vierte Mann“ seinen ersten „Tatort“. Mittlerweile hat sich Salonen den Ruf als Krimi- und Thriller-Spezialist erworben und zahlreiche sehenswerte Filme zu Reihen wie „Tatort“, „Polizeiruf 110“ und „Commissario Laurenti“ beigesteuert.

Hannu Salonen wurde am 10. Juli 1972 im finnischen Pori geboren. Bereits als Teenager produzierte er erste Kurzfilme. Nach einem einjährigen USA-Aufenthalt und dem Abitur in Helsinki ging er nach Berlin und studierte ab 1993 an der dortigen Deutschen Film- und Fernsehakademie. 1998 machte er mit dem Kurzfilm „Moments in Monochrome“ auf sich aufmerksam. Sein erster Langfilm, „Downhill City“, gleichzeitig Abschlussfilm an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin, wurde im Jahr 2000 beim Filmfestival in Angers, Frankreich, als „Bester Europäischer Debütfilm“ ausgezeichnet. Seitdem arbeitete Salonen für das deutsche Fernsehen, vorwiegend für die ARD. Die meisten seiner fast zwanzig Fernsehfilme waren Beiträge zur „Tatort“-Reihe. Im Frühjahr 2010 wurde Salonens mittlerweile siebter „Tatort“ unter dem Titel „Tango für Borowski“ ausgestrahlt, in dem der Kieler „Tatort“-Kommissar Klaus Borowski (Axel Milberg) in Salonens finnischer Heimat ermitteln muss. Nicht für die ARD, sondern für Sat1 drehte der finnische Regisseur zuletzt den Erotik-Thriller „Die Verführung – Das fremde Mädchen“ mit Bettina Zimmermann und Christoph M. Ohrt in den Hauptrollen. 2008 inszenierte Salonen mit der englischsprachigen internationalen Koproduktion „Vasha“ seinen zweiten Kinofilm.

Salonen betreibt seit Jahren chinesische Kampfsportarten. 1997 gewann er die offene Europameisterschaft in der Disziplin „Südsäbel“ (Nan Dao) und errang einen dritten Platz in der Disziplin „Südfaust“ (Nan Quan). Der Regisseur hat zwei Töchter und lebt in Konstanz am Bodensee.

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