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Paltrow mit Baby-TV auf Filmpremiere

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Gwyneth Paltrow Poster
© Kurt Krieger

Mutterinstinkt schön und gut - aber Babygeschrei mitten in einer glanzvollen Filmvorführung?

Ist mit den Gedanken immer bei Apple: Gwyneth Paltrow Bild: Kurt Krieger

Die Gäste der Premierengala des Dramas „Proof“ staunten nicht schlecht: Hauptdarstellerin Gwyneth Paltrow erschien zwar dem Anlass gemäß in galanter Abendgarderobe, aber ihr schickes Handtäschchen war verdächtig ausgebeult.

Auf die Frage, was in aller Welt sie denn da mit sich herumschleppe, gestand die Aktrice: „Das ist ein Bildschirm, auf dem ich mein Töchterchen Apple beobachten kann. Ich bin ein bisschen nervös, weil es heute erst das zweite Mal ist, dass ich sie nicht selbst ins Bett gebracht habe.“

Scheint fast so, als seien mit Gwyneth die Hormone durchgegangen - immerhin ist Apple schon 16 Monate alt. Paltrows so genannter „Baby-Monitor“ ist der letzte Schrei auf dem Gebiet der Kleinkind-Kontrolle und hat eine Reichweite von mehreren Kilometern. So kann Mama sich halbwegs beruhigt ins Nachtleben stürzen, während das Baby selig im Hotelbettchen schlummert. Das System arbeitet sogar mit einer Infrarot-Kamera für die Bildübertragung im Dunkeln und kostet schlappe 1.000 Dollar.

Sorry, ich muss kurz Windeln wechseln

Fragt sich nur, was passiert wäre, wenn Apple mitten im Film zu quengeln angefangen hätte. Gwynnie hätte sich erstmal an gut dreißig genervten Gästen vorbei durch die Sitzreihen aus dem Kinosaal drängeln müssen, und der Rest des Festes wäre dann womöglich ohne die Hauptperson begangen worden.

Doch da Apple brav durchschlief, konnte sich Mami - anders als bei den Filmfestspielen in Venedig - im Lob von Kritik und Publikum sonnen. In der Verfilmung des Theaterstücks „Proof“ spielt Paltrow die labile Tochter eines sterbenden Mathematik-Professors (Anthony Hopkins) und behauptet, selbst eine geniale Formel entdeckt zu haben. Sie hatte die Rolle schon am Londoner Donmar-Theater unter der Regie von John Madden gespielt, der auch den Film inszenierte. Kritiker bescheinigen Paltrow darin die reifste Leistung ihrer bisherigen Karriere.

Nur für die Mutterrolle muss Paltrow wohl noch etwas üben.

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