„Paris, je t’aime“, der Eröffnungsfilm der Un Certain Regard-Reihe in Cannes, wird um die Beiträge von Christoffer Boe und Raphaël Nadjari von der Produzentin gekürzt.

"True", Tom Tykwers Beitrag zu "Paris, je t'aime" ist noch dabei Bild: X Verleih

Der neuen Version musste die Filmepisode des dänischen Filmemachers Christoffer Boe und der Beitrag des französisch-israelischen Regisseurs Raphaël Nadjari weichen.

Ursprünglich hatten die Produzenten des Filmprojektes 20 Regisseure gebeten, ein jeweils fünfminütiges Filmsegment für „Paris, je t’aime“ zu drehen. Unter den weiteren Regisseuren finden sich Tom Tykwer („Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders„), Gus Van Sant („Good Will Hunting„) und die Coen Brüder Joel und Ethan („Ladykillers„).

Als Grund, wieso Ossard den Boe-Beitrag über das 15. Arondissement und das Nadjari-Segment über elfte Arondissement ausschloss, gibt Produzentin Claudie Ossard den Erzählfluss des Films an. „Boe ist ein ausgezeichneter Filmemacher und seine Szenen wirkten außerhalb des Zusammenhangs wunderbar, aber sie unterbrachen den Erzählfluss des Films“, zitiert „Screen Daily“ Ossard.

Wir sehen uns vor Gericht!

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Boe zeigte sich von der Entscheidung Ossards wenig begeistert und ließ in einer Pressemitteilung verkünden, dass er sich als Teil eines Konflikts fühlt, den er nur verlieren könne. Weiter hofft der Filmemacher, dass sein „Filmsegment auf die eine oder andere Weise noch gezeigt wird.“ Auch Produzentenkollege Emmanuel Benbihy lehnt die Entscheidung Ossards ab und kündigte sogar an, vor Gericht zu gehen, um die neue Version von „Paris, je t’aime“ vor seiner Premiere in Cannes zu stoppen.

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