Gunter Schoß

Schauspieler • Sprecher • Synchronsprecher
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Leben & Werk

Gunter Schoß wurde 1964 in der Titelrolle der Bestseller-Verfilmung „Egon und das achte Weltwunder“ bekannt. Neben der Schauspielerei ist Schoß dank seiner markanten Stimme ein gefragter Sprecher und Moderator.

Geboren wurde Gunter Schoß am 2. Dezember 1940 in Berlin. Nach dem Abitur machte er zunächst eine Lehre als Werkzeugmacher und begann in Dresden Flugzeugbau zu studieren. Nachdem die Fakultät geschlossen wurde, wandte sich Schoß der Schauspielerei zu. Ab 1962 besuchte er die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin und arbeitete im Nachwuchsstudio des Deutschen Fernsehfunks (DFF). Später gehörte der Charakterdarsteller zum Schauspielerensemble des DFF. Regisseur Christian Steinke besetzte den Jungdarsteller 1964 für die Hauptrolle in seiner Roman-Verfilmung „Egon und das achte Weltwunder“. Die Rolle des Egon Brümmer machte Schoß schlagartig populär und ebnete ihm den Weg zu weiteren Film- und Fernsehrollen. So holte ihn Steinke erneut für seinen Spielfilm „Oben fährt der große Wagen“ (1966) vor die Kamera. Außerdem gehörte er zur Besetzung einer Reihe von Kriegsfilmen, die 1966 mit „Geheimkommando Bumerang“ begann und später mit den Folgen „Geheimkommando Ciupaga“ (1968), „Geheimkommando Spree“ (1968) und „Geheime Spuren“ (1969) fortgesetzt wurde. Weitere Produktionen mit Gunter Schoß waren etwa die DDR-Serie „Das unsichtbare Visier„, die vierteilige Roman-Verfilmung „Die Bilder des Zeugen Schattmann“, der TV-Fünfteiler „Scharnhorst“ sowie der historische Mehrteiler „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“. Auch nach der Wende konnte Schoß seine Karriere fortsetzen. Das gesamtdeutsche Fernsehpublikum konnte ihn in zahlreichen Krimi-Reihen sehen oder kennt ihn durch Serienrollen wie dem Gynäkologen Dr. Thomas Straub in der Krankenhausserie „In aller Freundschaft“, dem Zoodirektor Prof. Georg Baumgart in der Familienserie „Tierärztin Dr. Mertens“ oder dem Kriminalinspektor Günther Zorn in der Krimi-Reihe „Rosa Roth“. Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler übernimmt Schoß immer wieder Aufgaben als Hörspiel- und Synchronsprecher bzw. Moderator, so moderiert er seit 1999 die MDR-Reihe „Geschichte Mitteldeutschlands“ und seit 2007 das Geschichtsmagazin „Barbarossa“.

Gunter Schoß wurde 1995 als Sprecher der Dokumentation „Drei Stunden Güstrow“ mit dem Grimme Preis ausgezeichnet. Der Schauspieler ist mit der Kostümbildnerin Gabriele Jansen verheiratet. Das Paar hat zwei erwachsene Töchter und lebt in Berlin. (ut)

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