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Leben & Werk

Der deutsche Schauspieler wurde im rheinland-pfälzischen Boppard des Jahre 1943 geboren. Für seine Ausbildung zog es ihn ins österreichische Salzburg, wo er von 1966 bis 1969 an der Akademie für Musik und darstellende Kunst, dem Mozarteum, sein Handwerk erlernt hat. Im Anschluss daran zog er nach Berlin und war zunächst für acht Jahre am Schillertheater engagiert. Dort konnte man ihn in Shakespeare Stücken oder „Don Carlos“ sehen. Nebenher gab er sein Kinodebüt im Spionagefilm „Lieb Vater, magst ruhig sein“ (1975). 1977 verschlug es ihn an die Berliner Schaubühne, wo er in Stücken wie „Die Orestie des Aischylos“ (1980) oder „Der Neger“ (1983) zu sehen war.

Im Jahr 1978 gab er seinen Einstand im deutschen Fernsehen und war fortan nicht mehr weg zu denken. Von Rollen in populären Familienserien zum Beispiel als Pastor in „Wie gut, daß es Maria gibt“ (1989-1990), als Gynäkologe in „Freunde fürs Leben“ (1992-1993) neben Michael Lesch und Stephan Schwartz oder als Ehebrecher von Hannelore Elsner im TV-Film „Im Teufelskreis“ (1993) wurde er einem breiten Publikum bekannt. Für fünf Folgen konnte man ihn als Verehrer von Evelyn Hamann in „Adelheid und ihre Mörder“ (1992 – 2007) sehen.

Für Gastauftritte wurde er im „Tatort“, „Ein Fall für Zwei“, „SOKO Kitzbühel“ oder „Die Kommissarin“ engagiert. In der Serie um den Patriarchen „Der Havelkaiser“ (1994 – 2000) stand er an der Seite von Günter Pfitzmann gemeinsam vor der Kamera. Von seiner komödiantischen Seite zeigte er sich neben Marianne Sägebrecht als der verbissener Bauherr Siegfried Ohrmann in „Marga Engel schlägt zurück“ (2000) und den zwei nachfolgenden TV-Filmen „Marga Engel kocht vor Wut“ (2002) und „Marga Engel gibt nicht auf“ (2004). Für seine Rollen konnte er die Welt bereisen und drehte in Ländern wie Vietnam  oder Bahamas. Gleich mehrfach ging es an die steilen Küsten von Großbritannien für Rosamunde Pilcher-Verfilmungen, so zum Beispiel „Rosamunde Pilcher: Gezeiten der Liebe“ (2008). Nach San Francisco schipperte ihn „Das Traumschiff“ 2007. Fünf Jahre später brachte ihn die „Kreuzfahrt ins Glück“ nach Jersey.

Gunter Berger stand insgesamt in über 60 verschiedenen Rollen für Film und Fernsehen vor der Kamera. Im Alter von 71 Jahren ist er am 13.05.2015 in Berlin nach einer kurzen, schweren Krankheit verstorben.

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