Guillaume Canet

Schauspieler • Producer • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Französischer Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor. Herzensbrecher mit oft ruppigem Charme, sensibler Seele und immer glaubwürdig, ob als geheimnisvoller Fremder oder als Offizier und Koch, hat sich Guillaume Canet mit ungewöhnlichen Rollen und als zunächst scheinbar naiver, romantischer Liebhaber in kurzer Zeit in die Herzen des französischen Kinopublikums gespielt. Canet spielte gefährliche Mutproben mit Marion Cotillard in „Liebe mich, wenn du dich traust“ (2003), testete mit Sophie MarceauDie Treue der Frauen“ (2000) und gewann als rauer Macho-Koch Audrey Tautous Vertrauen im Millionenerfolg „Zusammen ist man weniger allein“ (2007). Als Regisseur zeichnet Canet für die Thriller „Mon idole – Bad, Bad Things“ (2002) und „Ne le dis à personne“ (2006) verantwortlich.

Guillaume Canet wurde 1973 in Boulogne-Billancourt, Département Hauts-de-Seine, als Sohn eines Pferdezüchters geboren und wollte ursprünglich Jockey werden. Als er 18 Jahre war, vereitelte ein Reitunfall die weitere Karriere. Canet entschloss sich, Schauspieler zu werden und studierte in Paris am Cours Florent, zu dessen Absolventen Isabelle Adjani und Daniel Auteuil gehören. Arbeiten auf der Bühne und seit 1994 im Fernsehen folgte 1997 sein Kinodebüt in „Barracuda – Vorsicht Nachbar!“, auf Anhieb eine Hauptrolle und die erste Begegnung mit Jean Rochefort, der ihn im Film mit Psychoterror an den Rand des Wahnsinns bringt. Mit Rochefort spielte Canet in den Thrillern „Wie in der Hölle“ (2005) und „La clef“ (2007), Rochefort wiederum spielte unter Canets Regie in „Ne le dis à personne“.

Zu Canets Arbeiten als Darsteller gehören der Liebhaber von Virgnie Ledoyen in der Georges-Simenon-Verfilmung „Verhängnisvolles Alibi“ (1998, Remake des Bardot-Gabin-Krimis „Mit den Waffen einer Frau“), Ledoyens im Schatten von Leonardo Di Caprio stehender Freund in Danny Boyles „The Beach“ (2000), Gérard Depardieus selbsternannter Biograf im Historienkrimi „Vidocqu“ (2001), der mit Asia Argento in die Welt der Nachtclubs eintauchende Single in „Les Morsures de l’aube“ (2001), der Narkoleptiker Gus in „Narco – Die wunderbare Welt des Gustave Klopp“ (2004) und der französische Weltkrieg-I-Offizier, der in „Merry Christmas“ (2005) für den kurzen Waffenstillstand zu Weihnachten sorgt.

Seit 1996 führte Canet Regie, zunächst in Kurzfilmen, von denen „Avalanche“ für die Kompilation „Drogenszenen“ (2000), die für eine Anti-Drogen-Kampagne diente, ausgewählt wurde. Sein Langfilmdebüt „Mon idole“ führt einen aufstrebenden Produktionsassistenten (Canet) für ein Wochende auf den Landsitz seines Chefs (Francois Berléand), der ihn zu seiner Marionette macht. In „Ne le dis à personne“ versucht Francois Cluzet den Mord an seiner Ehefrau aufzuklären.

Canet wurde 1998 auf dem Filmfestival Cabourg als Bester Nachwuchsdarsteller für „In den Fußstapfen meines Vaters“ ausgezeichnet und 2007 ebendort als Bester Darsteller für „Zusammen ist man weniger allein“. 2000 erhielt er den Jean-Gabin-Preis. 2002 wurde ihm der Europäische Filmpreis als Beste Neuentdeckung in „Mon idole“ verliehen. 2006 gewann er als jüngster Regisseur in der Geschichte des Preises den „César“ für die Beste Regie für „Ne le dis à personne“.

Guillaume Canet war von 2001 bis 2006 mit Diane Kruger („Troja“) verheiratet, die in „Mon idole“ seine Geliebte spielte.

Canet ist mit dem Fußballstar Bixente Lizarazu befreundet. Sein Idol ist der Schauspieler Patrick Dewaere (1947 bis 1982, „Die Ausgebufften„).

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