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Leben & Werk

Als Ministerialrat Manfred Pichota, der verheiratete Geliebte von Anita G. in Alexander Kluges „Abschied von gestern“ (1965), bringt er der Flüchtlingsfrau aus der DDR bei, wie man ein Kursbuch richtig liest und deutet ihr belehrend eine „Herr K.“-Geschichte von Bertolt Brecht, geht nicht auf Anitas Interpretationen ein. Günter Mack ist der beflissene Beamte aus dem Kultusministerium, der Anita auch in Giuseppes Verdis Oper „Don Carlos“ einführt. In typischer Kluge-Manier nimmt Pichota, als Anita schwanger wird, an einer Würstchenbude vor dem Hauptbahnhof Mainz Abschied und gibt ihr hundert Mark, damit sie in ein anderes Bundesland wechselt.

Der Pichota ist neben einem 1989 entstandenen Märchenfilm die einzige Filmrolle des 1930 in Augsburg geborenen Günter Mack, der im Fernsehen und auf der Bühne in über 150 Rollen auftrat. Er studierte an der Otto-Falckenberg-Schule in München und war auf den Bühnen von Berlin, Münster und Heidelberg zu sehen. Mack gehört zum festen Ensemble der Festspiele Luisenburg.

Im Fernsehen war sein männlicher, entschlossener, harter und pragmatischer Typ in Serien („Der Alte„, „Der Kommissar“) ebenso gefragt wie in Mehrteilern („Simplicius Simplicissimus“) und Fernsehfilmen.

Mack wurde 1967 mit dem Bundesfilmpreis für die beste männliche Nebenrolle („Abschied von gestern“) ausgezeichnet.

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