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Leben & Werk

Die Schauspielerin Gudrun Ritter startete ihre Karriere als Schauspielerin in der DDR der 60er-Jahre. Nach der Wende glänzte die Berliner Charakterdarstellerin unter anderem in Matti Geschonneks Roman-Verfilmung „Boxenhagener Platz“.

Gudrun Ritter wurde am 16. November 1936 in Marienberg im Erzgebirge geboren. 1956 begann sie ein Studium an der Theaterhochschule in Leipzig, das sie 1959 mit dem Diplom abschloss. Ihre Karriere begann Gudrun Ritter am Deutschen Theater Berlin, dessen Ensemble sie über 40 Jahre lang angehörte. Hier sowie am Berliner Ensemble, an dem sie immer wieder Gastauftritte hat, steht sie nach wie vor auf der Bühne. Neben ihrer Arbeit am Theater wirkte die Schauspielerin seit den 1960er- Jahren in einer ganzen Reihe von Film- und Fernsehproduktionen mit, darunter der DDR-Weihnachtsfilm „Die Weihnachtsgans Auguste“ (1988), der TV-Krimi „Bella Block - Das Glück der Anderen“ (2006) und Andreas Kleinerts ausgezeichneter Fernsehfilm „Haus und Kind“ (2009). Immer wieder hat Gudrun Ritter Gastrollen in Krimi-Reihen wie „Tatort“, „Polizeiruf 110“ oder „Soko“, zuletzt war sie Anfang 2012 in der Leipziger „Tatort“-Folge „Todesbilder“ zu sehen. Kino-Zuschauer kennen die Schauspielerin auch aus Helmut Dziubas DEFA-Film „Verbotene Liebe“ (1989) und Christian Alvarts „Antikörper“ (2004). 2010 glänzte sie als „Oma Otti“ in Matti Geschonneks schwarzhumoriger Ost-Komödie „Boxenhagener Platz“. Es folgten Rollen in Chris Kraus‘ historischem Drama „Poll“ (2010) und im Action-Roadmovie „Wer ist Hanna?“ mit Cate Blanchett. 2011 war Gudrun Ritter außerdem in einer Hauptrolle in dem Kinderfilm „Haus der Krokodile“ zu sehen.

2006 war Gudrun Ritter als „Beste Nebendarstellerin“ in „Bella Block - Das Glück der Anderen“ für den Deutschen Fernsehpreis nominiert.

Filme und Serien

Videos und Bilder

News und Stories

  • Jugendroman "Das Haus der Krokodile" wird verfilmt

    Der Jugendroman „Das Haus der Krokodile“ von Helmut Ballot wird nun für einen gleichnamigen Kinofilm adaptiert. Die Regie übernehmen Cyrill Boss und Philipp Stennert, die auch für das Drehbuch verantwortlich sind. Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Familie Laroche, die in einer alten und unheimlichen Villa wohnen. Als die Eltern im Urlaub sind, ist der elfjährige Viktor mit seinen älteren Schwestern Cora und...

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  • Drehbeginn bei "Boxhagener Platz"

    Am 19. März haben die Dreharbeiten zu dem Kinofilm „Boxhagener Platz“ nach dem gleichnamigen Roman von Torsten Schulz begonnen. Der Berliner Regisseur Matti Geschonneck dreht die skurrile Tragikomödie noch bis Anfang Mai in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Berlin-Babelsberg. Die Geschichte spielt 1968 in Ostberlin:  Am Boxhagener Platz wird Oma Ottis zwölfjähriger Enkel Holger zum Hobbydetektiv, als zwei neue Verehrer...

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  • Geschichten aus Ostberlin in "Boxhagener Platz"

    Der 2004 erschienene Roman von Torsten Schulz, „Boxhagener Platz“, wird verfilmt. Schulz erzählt in dem Werk, das auch zum Hörspiel adaptiert wurde, von Oma Otti, die sich im Ostberlin des Jahres 1968 in den ehemaligen Spartakuskämpfer Karl verliebt. Dabei ist ihr sechster Ehemann noch gar nicht gestorben. Außerdem geschieht im Viertel noch ein Mord und Oma Ottis Enkel Holger sucht den Mörder. Regie führt Matti...

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