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Leben & Werk

Mit ihren mehrdeutigen Sprachwitzen, den surrealen Szeneneinfällen und der anarchischen Lust an der Demontage und Zerstörung bürgerlicher Sicherheiten gehörten die von den Bühnenshows des Vaudeville, wo sie ihre Spezifika entwickelt hatten, stammenden Marx Brothers in den 30er und 40er Jahren zu den populärsten Komikern. Das chaotische Quartett, das Katastrophenkomik mit gelegentlichen Gesangseinlagen koppelte, parodierte Filmgenres, Filme wie „Casablanca“, zeitgenössische Schauspieler und lieferte sich in teils unübersetzbaren, von Wortwitz getränkten Dialogen schlagfertige Gefechte mit seinen Gegnern. Die Marx-Brothers brachten Warenhäuser, Opernhäuser, Pferderennen und Ozeandampfer gehörig durcheinander und lieferten mit „Duck Soup“ (Die Marx Brothers im Krieg“, 1933) eine der witzigsten Polit- und Kriegs-Satiren ab.

Groucho Marx (1890 – 1977) war der Kopf der Brüder (außerdem: Harpo, Chico und Zeppo Marx), der seinen Witz auch in mehreren Büchern verarbeitete. Zu seinen Markenzeichen gehörten der halb gebeugte, schleichende Gang, ein angemalter Schnurrbart sowie eine Zigarre. Er erhielt 1973 den Ehren-„Oscar“.

Die Marx Brothers wären undenkbar ohne ihre Filmpartnerin Margaret DUMONT (1889 – 1965), die in ihrer voluminösen Weiblichkeit die Attacken der Brüder stoisch, resignativ oder ironisch an sich abprallen lässt und an deren gewaltigen Busen es Groucho immer wieder drängt.

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