Greta Gerwig

Schauspielerin • Drehbuchautorin
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Leben & Werk

Von der Indie-Ikone zur Hollywood-Queen – die bezaubernde Schauspielerin Greta Gerwig hat klein angefangen und ist über sich selbst hinausgewachsen. Ihre Ursprünge als treibende Kraft hinter der amerikanischen Mumblecore-Bewegung hat sie dabei jedoch nicht vergessen. Mit Filmen wie „Frances Ha“, „Jahrhundertfrauen“ oder „To Rome With Love“ von Woody Allen konnte Greta Gerwig in Hollywood ein deutliches Statement setzten.

Obwohl Greta Celeste Gerwig zu den großen New York-Ikonen wie Lena Dunham oder Sarah Jessica Parker gehört, wurde die Schauspielerin am 4. August 1983 in Sacramento, Kalifornien geboren. Erst für das Studium zog das nerdig bezaubernde It-Girl nach New York, wo sie Philosophie und Englisch studierte, nebenbei aber bereits die ersten Theaterstücke schrieb. Es sollte allerdings noch einige Jahre dauern, bis sie 2006 den Filmemacher und Vertreter der Mumblecore-Bewegung Joe Swanberg kennenlernte.

Greta Gerwig als Mumblecore-Star

Was bedeutet Mumblecore überhaupt? Grob gefasst versteht man darunter eine Bewegung junger Filmemacher, die seit den Nullerjahren intellektuelle Filme mit geringen Budgets produzieren. Die Filme sind häufig mit Handkameras gedreht, während die Schauspieler in der Regel nur ein loses Script haben. Es ist also viel dem Zufall überlassen. Gerwig machte ihre erste Mumblecore-Erfahrung in der Tragikkomödie „LOL“ (2006) von Joe Swanberg, als verliebtes Mädchen, das seinem Verehrer Selfies schickt.

Dabei hat sich Gerwig nie nur auf die Rolle als Schauspielerin beschränkt. Von Anfang an war sie an Spielfilmen „Hannah Takes the Stairs“ (2007) auch am Drehbuch, in dem Drama „Nights and Weekends“ (2008) sogar als Regisseurin beteiligt. Und dank ihres außergewöhnlichen Eifers dauerte es nicht lange, bis auch Hollywood auf Greta Gerwig aufmerksam wurde.

Von „Greenberg“ bis „Frances Ha“

Ihre erste große Chance außerhalb der Mumblecore-Bewegung erhielt Greta Gerwig in der Indiekomödie „Greenberg“ von Regisseur Noah Baumbach. An der Seite von Ben Stiller spielte Gerwig die chaotische Haushälterin Florence, die von dem Durchbruch als Sängerin träumt. Seit der Produktion im Jahr 2010 ist die Schauspielerin mit Regisseur Baumbach liiert – die beiden haben darüber hinaus einige weitere Filme realisiert.

Obwohl Greta Gerwig seit ihrem Durchbruch immer größere Rollen angenommen hat – etwa in „To Rome With Love“ 2012 von Woody Allen -, ist ihre Karriere vor allem mit einer Produktion ganz besonders eng verbunden: dem herzlich leichten Coming-of-Age-Drama „Frances Ha“ aus dem Jahr 2012. Darin spielt Greta Gerwig nicht nur die Hauptrolle, sondern zeichnete sich gemeinsam mit Noah Baumbach auch für Drehbuch und Regie verantwortlich. Für ihren Auftritt als orientierungslose New Yorkerin wurde sie für den Golden Globe als Beste Schauspielerin nominiert.

Fortsetzung von „How I Met Your Mother“

Im Jahr 2014 machte das Internet einen kurzen Aussetzer, als die ersten Gerüchte über eine geplante Fortsetzung der Erfolgsserie „How I Met Your Mother“ ans Licht kamen. In dem Spin-Off mit dem schlichten Titel „How I Met Your Dad“ sollte Gerwig die Hauptrolle übernehmen. Fans der Indie-Ikone beschuldigten sie sofort des Ausverkaufs. Obwohl Gerwig auch einzelne Folgen schreiben und produzieren sollte, wurde das Projekt nach der Pilotfolge allerdings eingestellt.

Greta Gerwig in „Jackie“ und „Jahrhundertfrauen“

Seit „Frances Ha“ ist die sympathisch verpeilte New Yorkerin Greta Gerwig nicht mehr nur ein Kritikerliebling, sondern auch ein Publikumsmagnet. Inzwischen übernimmt sie Stück für Stück größere Rollen wie etwa in dem Biopic „Jackie: Die First Lady“ (2016). Gerwig war darin an der Seite von Natalie Portman als Sekretärin der Präsidentengattin zu sehen.

Vielleicht hat die Tragikkomödie „Jahrhundertfrauen“ (2016) das Zeug, sich zum nächsten „Frances Ha“ für Greta Gerwig zu entwickeln. In den USA wurde der Film über die alleinerziehende Mutter Dorothea (Annette Bening) und ihren störrischen Sohn Jamie (Lucas Jade Zumann) bereits hoch gelobt und für zwei Golden Globes nominiert. Greta Gerwig spielt darin die junge Künstlerin, Punkerin und Fotografin Abbi, die von Dorothea als Vaterersatz für Jamie eingespannt wird.

Greta Gerwig privat

Seitdem sie sich am Set von „Greenberg“ im Jahr 2010 begegnet sind, ist die Schauspielerin Greta Gerwig mit Regisseur Noah Baumbach liiert. Gemeinsam zusammengearbeitet haben die beiden außerdem an den Filmen „Frances Ha“ (2012) und „Mistress America“ (2015).

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