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Leben & Werk

Ihre außergewöhnliche ebenmäßige Schönheit, verbunden mit einer Aura geheimnisvoller Sinnlichkeit, romantischer Scheu und tragischer Einsamkeit, brachten der Schwedin Greta Garbo (1905 - 1990) den Beinamen „Die Göttliche“ ein, den sie als einzige Schauspielerin der Filmgeschichte trägt. Entdeckt wurde die hochgewachsene Verkäuferin von Mauritz Stiller, der sie nach ihren Erfolgen mit „Gösta Berling“ und (in Deutschland) mit „Die freudlose Gasse“ nach Hollywood mitnahm, wo die Garbo schnell zum Superstar avancierte und häufig an der Seite ihres Liebhabers John Gilbert spielte. In fast allen Filmen durchlebte sie unglückliche Liebesgeschichten, trat als für damals aufreizende Verführerin mit transparenter Bluse und ohne BH („The Kiss“) auf und hatte mit ihrer dunklen, rauchigen Stimme keine Schwierigkeiten, den Übergang zum Tonfilm zu meistern, wo sie zuerst mit Clark Gable in „Susan Lenox: Her Rise and Fall“ spielte.

Mit der Spionin „Mata Hari“ begann jene Reihe von Filmen, die ihren Mythos ausmachen, weil sich ihre Tragik zwischen Natürlichkeit und Stilisierung vollkommen entfalten konnte, ob als „Anna Karenina“, „Kameliendame“ oder „Königin Christine„. Berühmt wurde ihr Lachausbruch als in Paris weilende, verliebte sowjetische Genossin in „Ninotschka“ (1939, von Ernst Lubitsch). Nach dem kommerziellen Misserfolg von „Die Frau mit den zwei Gesichtern“ zog sie sich 1941 konsequent vom Filmgeschäft zurück. Bis zu ihrem Tode gibt es kaum Fotografien aus jenen 50 Jahren und auch nur wenige Paparrazzi-Fotos, auf denen die „Göttliche“ nackt zu sehen ist. 1954 erhielt sie einen Ehren-„Oscar“. In „Garbo Talks“ („Die Göttliche“, 1984) spielte Anne Bancroft eine von ihr besessene Frau, deren Sohn es gelingt, vor dem Tod der Mutter ein Treffen mit dem Idol zu bewerkstelligen.

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