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Gregg Araki

Producer • Regisseur • Drehbuchautor • Cutter • Kameramann
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Leben & Werk

Amerikanischer Independent-Regisseur, Produzent und Autor. Gregg Araki gilt als Begründer des New Queer Cinema der USA, weil seine Low- oder No-Budget-Produktionen nicht mehr krampfhaft wie die Vorgänger das kämpferisch Emanzipatorische der schwulen Szene betonen und bebildern, sondern weil er freier und entspannter, teils mit selbstironischem Gestus, dramatische Geschichten aus dem Alltag der Gay Community und ihrer Freunde beschreibt. Arakis tabulose Stories kreisen um die Jugendkultur am Rand der Gesellschaft, um Sex, Gewalt, Drogen, Rockmusik und ein „Beverly Hills auf Acid“ (Araki).

Gregg Araki wurde 1952 in Los Angeles als Sohn einer Angestellten geboren, studierte an der School of Cinema-Television der University of Southern California

in L.A., wo er 1982 seinen Abschluss machte. Araki wurde Film- und Musikkritiker bei „L.A. Weekly“, was ihm eine Platten- und CD-Sammlung einbrachte, aus der später die Soundtracks für seine Filme kompiliert wurden. Um unabhängig filmen zu können, gründete er die Firma Despearate Pictures und debütierte 1987 als Regisseur mit „Three Bewildered People in the Night“, der von der Filmritikervereinigung von L.A. ausgezeichnet wurde.

Auf „Long Weekend“ (89) folgte die „Teenage Apocalypse Trilogy“, die Araki in den 90er Jahren bekannt machte: In „Totally F****Up“ (1993), „The Doom Generation“ (1995) und „Nowhere“ (1997) verfolgt Araki jeweils eine Gruppe von Freunden, die sich in L.A. durchschlagen, mal die Angst vor Aids vor Augen, mal drogenabhängig und immer in verzwickten Liebesverhältnissen. Ausgangspunkt ist mal der Tod eines Bekannten, mal ein Treffen ehemaliger Freunde.

Durch „Splendor“ (1999, ausgezeichnet in Locarno), in dem eine fröhlich promiskuitive Blondine (Kathleen Robertson) von ihrem freizügigen Liebesleben bis zu ihrer Schwangerschaft berichtet, wurde MTV auf Araki aufmerksam. Er sollte den Pilotfilm für die geplante Serie „This is How the World Ends“ (2000) inszenieren, das Projekt war jedoch unterfinanziert; Araki drehte trotzdem zu Ende, der fertige Film wurde nie gesendet. Seinen größten Erfolg fuhr Araki 2004 mit „Mysterious Skin“ ein, in dem Joseph Gordon-Levitt („Brick“) einen Stricher spielt. Der Film wurde in Rotterdam, Bergen und Seattle ausgezeichnet. In der Komödie „Smiley Face“ (2006) spielt Anna Faris (die „Scary Movie„-Parodien) eine junge Frau, die die Haschkekse ihres Freundes isst und einen aufregend verpeilten Tag erlebt.

Gregg Araki entdeckte Rose McGowan („The Doom Generation“) und Ryan Philippe („Nowhere“) und förderte die Karriere von Heather Graham.

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