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Leben & Werk

Für ihn tanzt Rity Hayworth als „Gilda“ 1946 den berühmten Handschuh-Striptease zu „Put the Blame on Mame, Boys“. Doch populär wurde der Kanadier Glenn Ford (geb. 1916) in zahlreichen Western, in denen er harte, zwielichtige, kantige, verschlossene und rauhe Helden spielte („Cowboy„, „Cimarron“). Ford, Vertragsschauspieler bei MGM, hatte eine der dauerhaftesten Karrieren Hollywoods mit über 100 Filmen und gewann zusätzliche Popularität in Komödien, in denen er skeptische Väter spielte („Vater ist nicht verheiratet„). In den 70er und 80er Jahren viel TV-Arbeit und Auftritte als Adoptivvater von „Superman“ sowie in einigen Action-Filmen. Fords beste Rollen waren der Lokomotivführer in „Lebensgier“ von Fritz Lang (einem Remake von Jean Renoirs „Bestie Mensch“), der Lehrer in „Saat der Gewalt“, der verbiesterte Polizei-Sergeant in Fritz Langs Polizeifilm „Heißes Eisen„, der US-Offizier neben dem Japaner Marlon Brando in „Das kleine Teehaus“ und der Schafzüchter an der Seite von Shirley MacLaine in „In Colorado ist der Teufel los“. Während des Zweiten Weltkriegs hatte Ford bei den Marines gekämpft und französische Résistance-Kämpfer ausgebildet.

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