"Magnum" im Kino

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Ein gelber Hubschrauber rast im Tiefflug über die kristallklaren Fluten vor den Gestaden Hawaiis…

Ach komm schon, Higgibaby, ich brauch den Ferrari doch nur für einen Tag!!! Bild: ARD

…Bass und Synthi-Bläser dröhnen im Stakkato aus dem Fernsehlautsprecher und ein Mann mit Dauergrinsen, schelmischem Blick und einem Wald von Brusthaaren löst knifflige Fälle: Privatdetektiv Thomas Magnum! Keine Frage, dieser TV-Kult schreit im derzeitigen 80er-Hype geradezu nach einer Verfilmung.

Also hat sich Glen A. Larson, TV-Mogul und Erfinder jenes Fernsehschnüfflers, der Hawaii-Hemden sogar in Golfclubs salonfähig machte, flugs einen Hollywood erfahrenen Koproduzenten geangelt: Brian Grazer hatte bereits bei Megaerfolgen wie „Apollo 13„, „Kopfgeld - Einer muß bezahlen„, „A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn“ und „8 Mile“ die Finger im Spiel. Das Drehbuch wird Michael McCullers schreiben. Aus seiner Feder stammen die Skripte zu „Austin Powers 2“ und 3.

Zeus, Apollo, Rick und T.C.

Gerade für McCullers wird es eine echte Herausforderung, die altbekannten Elemente aus der TV-Serie massenwirksam in 90 Minuten unterzubringen: Da sind die ewigen Streits mit John „Higgibaby“ Higgins, im Original dargestellt von John Hillerman, der Magnum stets wegen Schlampigkeit rügt und den Ferrari des dauerabwesenden Robin Masters nur ungern als Dienstwagen an den Privatdetektiv verleiht.

Dazu Magnums ewige Kumpel Rick und T.C., seine langhaarigen, brünetten, anlehnungsbedürftigen Klientinnen und natürlich Zeus und Apollo, Higgins‘ Dobermänner, die dafür sorgen, dass auf dem Masters-Anwesen alles mit rechten Dingen zugeht - also am besten ohne Thomas Magnum!

Wer allerdings Tom Sellecks unnachahmlichen Lausbubencharme nebst betörendem Zwinkerblick kopieren soll, oder ob Mr. Selleck gar selbst die Kino-Leinwand stürmen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

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