„Alles klar, Kumpel!“

Der neue und der alte KITT-Pilot: Chriss Pratt sol im "Knight Rider"-Kinofilm David Hasselhoff beerben Bild: Universal

Mit solch inhaltsreichen Zitaten schrieb David Hasselhoff TV-Geschichte. Als lederbejackter Michael Knight chauffierte er den sprechenden und so gut wie unzerstörbaren Auto-Prototyp KITT über endlose Highways, immer auf der Spur der bösen Jungs. 1982 gestartet, erlangt „Knight Rider“ mit seinem Mix aus Technikspielereien á la James Bond, Buddy-Charme wie in „Starsky & Hutch“ und klassischen Krimi-Elementen über ein ganzes Jahrzehnt Kultstatus.

Nach einer wenig erfolgreichen Nachfolgeserie aus dem Jahr 2008 mit Justin Bruening ist nun gar ein neuer Kinofilm geplant. Und darin soll angeblich Chris Pratt das Erbe von David Hasselhoff antreten. Der Star aus „Fast verheiratet“ ist in Hollywood der Mann der Stunde, weil er die Hauptrolle in gespannt erwarteten Superheldenspektakel „Guardians of the Galaxy“ als „Star-Lord“ spielt. In der englischen Fassung soll außerdem Danny McBride KITT seine Stimme leihen.

Hinter dem Projekt steht die Weinstein-Company der Produzenten-Legenden Bob und Harvey. Das Drehbuch zum Kino-Neustart stammt von Brad Copeland, der sich bereits mit der Serie „Arrested Development“ einen Namen machte und zumindest die humorige Seite von mobilem Entertainment in „Born to Be Wild - Saumäßig unterwegs“ zu Papier brachte. Auch Originalserien-Erfinder Glen A. Larson arbeitet an der Story mit und sollte dafür sorgen, dass Fans der ersten Stunde auch im Kino-Neustart auf ihre Kosten kommen.

Gastauftritt für „The Hoff“?

Unklar ist indes noch, ob David Hasselhoff, der zuletzt vor allem mit seiner Alkoholsucht Schlagzeilen machte, einen Gastauftritt bekommt. „The Hoff“, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, wäre dem sicher nicht abgeneigt. Und an der Kinokasse dürfte sich der Name des ersten Michael Knight sicher ebenfalls in klingende Münze umwandeln lassen.

Fragt sich nur noch, welchen Part er übernimmt: den Vater des neuen KITT-Piloten? Oder beerbt er gar Edward Mulhare alias Devon Miles als Leiter der Foundation? Oder winkt er nur mal kurz als Komparse an einer Tankstelle in die Kamera? Die Antwort gibt’s zum Kinostart, der frühestens Ende 2015 liegen dürfte…

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