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Leben & Werk

Gerhard Olschewski gibt mit Vorliebe den typischen Norddeutschen – immer etwas bärbeißig, aber durchaus liebenswert. Populär machten ihn Serienrollen wie die als Kräuterdoktor Alfred Hinnerksen in „Der Landarzt“ oder als „Räucher-Oskar“ Oskar Peters in „Hallo Robbie!„.

Gerhard Olschewski kam am 30. Mai 1942 im ostpreußischen Herzogskirchen zur Welt. Aufgewachsen ist er jedoch in Dithmarschen und Lübeck. Olschewski besuchte die Schauspielschule Hildburg Frese in Hamburg und gab am St. Pauli Theater sein Bühnendebüt. Bereits Mitte der 1960er-Jahre war der Mime auch im Fernsehen zu sehen, etwa in dem Volksstück „Das Nachtjackenviertel“ (1966) oder 1972 in Dieter Wedels Mehrteiler „Einmal im Leben – Geschichte eines Eigenheims“. Für seine Hauptrolle in Ottokar Runzes beeindruckendem Drama „Verlorenes Leben“ erhielt Olschewski 1976 den Bundesfilmpreis und als „Bester Darsteller“ einen Silbernen Bären bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin. Weitere anspruchsvolle Filmrollen spielte er in der wiederum von Runze inszenierten Simenon-Verfilmung „Der Mörder“ (1979) und in Tankred Dorsts „Eisenhans“. Für die Rolle des Lkw-Fahrers Schroth in Dorsts Drama wurde Olschewski 1983 mit dem Deutschen Filmpreis als Bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. In den letzten Jahren war der Vollblut-Schauspieler in verschiedenen populären Serien wie „Unser Lehrer Doktor Specht“ oder „Immer wieder Sonntag“ zu sehen. Seine bekanntesten Rollen sind die als Alfred Hinnerksen im ZDF-Dauerbrenner „Der Landarzt“ und als „Räucher-Oskar“ in der Familienserie „Hallo Robbie!“.

Der Schauspieler hat drei erwachsene Kinder und lebt in Lübeck und Büsum.

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