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"Matrix"-Macher planen Anschlag auf George W. Bush

Ehemalige BEM-Accounts |

© Kurt Krieger

Schon nach den beiden „Matrix“-Fortsetzungen gab es kollektives Kopfschütteln.

Schwurbeln sich wieder ordentlich was zusammen: die "Matrix"-Macher Andy und Larry Wachowski Bild: Kurt Krieger

Das Gedankenkarussell, das Andy und Larry Wachowski in den „Matrix„-Fortsetzungen „Reloaded“ und „Revolutions“ in Gang setzten, sorgte bei den meisten Kinofans für Schwindel und Übelkeit. Im Vergleich zum neuen Projekt der beiden exzentrischen Filmemacher war das Finale um Neo & Co. jedoch so simpel wie die Story in einem Michael Bay-Film.

Denn in „Cobalt Neural 9“ erzählen die Wachowskis von der homosexuellen Beziehung zwischen einem US-Soldaten und einem Iraker, die gemeinsam einen Anschlag auf den Präsidenten George W. Bush planen. Der Film spielt dabei allerdings in einer fiktiven, nahen Zukunft, in der Bush immer noch Präsident ist.

Genial wie „District 9“ oder peinlich wie „Matrix Revolutions“?

Zudem soll „Cobalt Neural 9“ eine Pseudo-Doku werden und die Handlung hauptsächlich durch Nachrichtensendungen erzählt werden, die 100 Jahre später im Fernsehen laufen. Dabei soll es aber auch Rückblenden in die Zeit vor dem Irakkrieg geben, allerdings auch hier mit einer veränderten Historie.

Jetzt schon komplett verwirrt? Die Wachowskis setzen noch einen drauf: Der Titel des Films „Cobalt Neural 9“ hat gar nichts mit der Handlung zu tun, er soll nur von dem tatsächlichen Plot des neuen Werks ablenken und wird demnächst durch einen passenden Titel ersetzt.

Unser Vorschlag: „Der filmische Beweis, dass zwei Brüder, die mal einen genialen Film zustande brachten, nun vollständig verrückt geworden sind“

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