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Jentsch ist die beste Schauspielerin

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George Clooney Poster
© XVerleih (Warner)

„Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es ist wundervoll“, freute sich Julia Jentsch vor rund 1200 Gästen in der Berliner Arena.

Ergreifend: Julia Jentsch als Sophie Scholl Bild: XVerleih (Warner)

Für ihre Rolle der Widerstandskämpferin Sophie Scholl nahm sie am Samstag Abend gleich zwei Preise entgegen: den Europäischen Filmpreis als beste Schauspielerin und den Jameson People’s Choice Award, für den auch die User von KINO.DE abgestimmt haben. „Vielen Dank all den Menschen, die sich den Film angesehen haben“, strahlte die 27-Jährige.

Auch Marc Rothemund, der Regisseur von „Sophie Scholl - die letzten Tage„, erhielt den begehrten Publikumspreis. Zum besten Schauspieler kürten die europäischen Zuschauer Orlando Bloom für seine Rolle als edler Kreuzritter in „Königreich der Himmel„.

Verdrängte Kolonialgeschichte: Juliette Binoche und Daniel Auteuil in "Caché" Bild: Prokino (Fox)

„Caché“ räumt ab

Insgesamt fünf Auszeichnungen gingen an „Caché„. Das Drama über einen Journalisten, der als Kind verhinderte, dass seine Eltern einen algerischen Waisen adoptierten, ist der beste europäische Film 2005. „Das ist wie Weihnachten“, sagte Michael Haneke, der für „Caché“ den European Film Award als bester Regisseur entgegen nahm.

Ein besonderer Erfolg, da zuletzt die Nominierung für den Auslands-Oscar platzte, weil Österreicher Haneke das Drama in französischer Sprache gedreht hat. Zusätzlich wurde „Caché“ mit dem Kritikerpreis und dem European Film Award für den besten Schnitt prämiert. Hauptdarsteller Daniel Auteuil bekam den Preis als bester Schauspieler.

Hat Filmgeschichte geschrieben: Sir Sean Connery Bild: Kurt Krieger

Ein glamouröser Abend

In der Kategorie bester nicht-europäischer Film setzte sich George ClooneysGood night, and good luck“ durch, den Preis für die beste Kamera verlieh die Europäische Filmakademie „Don’t come knocking„.

Der Höhepunkt des Abends war die Ehrung von Sean Connery, der für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde und die Anwesenden mit Anekdoten von den Dreharbeiten zu „Der Name der Rose“ unterhielt.

Die glamouröse Gala moderierte Heino Ferch. Um das leibliche Wohl der Gäste sorgten sich unter anderem Berlinale-Chef Dieter Kosslick und Regisseur Wim Wenders am Buffet. Musikalisch wurde die Veranstaltung vom Flämischen Radio Symphonieorchester untermalt. Auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann gab sich die Ehre und gestand: „Ich liebe den Film, ich liebe den europäischen Film, ich liebe den deutschen Film. Und das kann man an dieser Stelle ja auch mal sagen.“

Am Sonntag, den 4. Dezember, zeigt Arte von 23:25 bis 00:45 die Highlights der European Film Awards.

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