Erste Wettbewerbstitel

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Berlinale-Leiter Dieter Kosslick orakelt, dass auf den kommenden Filmfestspielen so viele deutsche Filme wie selten zu sehen sein werden.

Im Drama "Requiem" wird eine streng katholisch erzogene Studentin von Dämonen heimgesucht Bild: X Verleih (Warner)

Dies gilt auch für den Wettbewerb. Noch läuft die Auswahl, doch immerhin hat der Festivalchef schon zwei hochkarätige deutsche Beiträge bekannt gegeben.

Kosslick

Es konkurriert um die Bären mit Oskar Roehlers Houellebecq-Verfilmung „Elementarteilchen„, die mit einem beeindruckenden Ensemble aufwartet, darunter Moritz Bleibtreu, Christian Ulmen, Martina Gedeck, Franka Potente, Nina Hoss und Corinna Harfouch - Namen, die auch der Eröffnung des großen deutsche A-Festivals zur Ehre gereichen würden.

Eine Konkurrenz, die sich sehen lassen kann

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9 Stars, die für einen Film ihre Gesundheit für immer ruinierten

Bleibt abzuwarten, ob auch Dominik GrafsDer rote Kakadu“ und „Das Leben der anderen“ von Florian Henckel von Donnersmarck eingeladen werden. Beide Filme thematisieren auf höchst unterschiedliche Weise das Leben in der DDR. Vielleicht macht auch Detlev BucksKnallhart“ das Rennen, oder Kosslick zaubert noch eine deutsche Überraschung aus dem Ärmel.

Ebenfalls im Wettbewerb und als Weltpremiere läuft „Grbavica„, das Spielfilmdebüt der bosnischen Regisseurin Jasmila Zbanic, die das Schicksal eines Vergewaltigungsopfers in den Nachwirren des Balkankriegs beschreibt. Australien ist mit „Candy“ von Neil Armfield im Wettbewerb vertreten, einer Geschichte um ein junges Paar, das den Drogen verfällt, mit Oscar-Kandidat Heath Ledger („Brokeback Mountain„) und Abbie Cornish („Somersault„).

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einem durch einen Autounfall traumatisierten Mann (Alan Rickman) und einer autistischen Frau (Sigourney Weaver) schildert auch die britisch-kanadische Koproduktion „Snow Cake“ von Marc Evans. Der thailändische Regisseur Pen-ek Ratanaruang, bekannt geworden mit „Last Life in the Universe„, wurde mit dem Killerporträt „Invisible Waves“ zum Wettbewerb eingeladen.

Außer Konkurrenz läuft Chen Kaiges Martial-Arts-Abenteuer „Mo gik“ („The Promise„), Chinas teuerster Film aller Zeiten, der in der Volksrepublik derzeit große Erfolge feiert. Aus den USA sind bislang zwei Beiträge fest gebucht, beide außer Konkurrenz. Der eine heißt „The New World“ und ist Terrence Malicks Version der Geschichte der Indianerprinzessin Pocahontas (mit Q’Orianka Kilcher und Colin Farrell). Der andere ist der Ölkartell-Thriller „Syriana“ von Steve Gaghan und hat als Hauptdarsteller und Produzenten Berlinale-Stammgast George Clooney aufzuweisen.

Im Wettbewerbsprogramm werden - inklusive der Beiträge außer Konkurrenz - insgesamt 26 Filme präsentiert. Die Auswahl soll Mitte Januar abgeschlossen sein. „Wir freuen uns“, erklärt Festivaldirektor Dieter Kosslick, „dass wir sowohl neue Filme von berühmten Regisseuren als auch die Produktionen junger Filmemacherinnen und Filmemacher zeigen können.“ Genau diese Mischung macht ein erfolgreiches Festival aus.

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