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Crowe wettert gegen werbende Kollegen

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George Clooney Poster
© Tobis

„Ich heiße Robert De Niro und ich zahle mit American Express!“

Kein Interesse an Werbeverträgen: Russell Crowe Bild: Tobis

Dass sich Hollywoods Superstars als Zugpferde diverser Werbekampagnen immer wieder gerne ein Zubrot verdienen, ist eigentlich nichts Außergewöhnliches. Russell Crowe kann dieser Art von Nebenjob allerdings gar nichts abgewinnen.

Ganz im Gegenteil: In einem Interview teilte der doppelte Oscar-Gewinner heftig in Richtung seiner werbenden Schauspiel-Kollegen aus und warf ihnen Geldgier und Verrat am Publikum vor.

„Ich benütze meine Popularität nicht, um mir meinen Lebensunterhalt zu finanzieren“, lästert Crowe. „Ich mache keine Werbung für Anzüge oder Zigaretten, so wie George Clooney in Spanien oder Harrison Ford in Japan.“

Tiefschlag gegen De Niro

Russell in Rage: „Natürlich sagen mir viele: ‚Selber schuld, wenn du die Gratis-Kohle nicht willst, Kumpel‘ - aber ich halte das für frevlerisch. Es widerspricht der verdammten moralischen Verpflichtung, die man gegenüber seinem Publikum hat. „

Für einen ganz bestimmten Kollegen, der nicht nur ein Schnitzel spielen, sondern wohl auch dafür werben würde, hat Crowe besonders warme Worte parat: „Meine Güte, Robert De Niro wirbt für American Express! Und das ist nicht das erste Mal, dass er mich enttäuscht hat!“

Apropos moralische Verpflichtung: Russell Crowe ist Ende Juli wieder im Kino zu sehen. Und in „Cinderella Man“ geht er ähnlich zielsicher gegen seine Gegner vor, wie in besagtem Interview - diesmal aber nicht mit Worten, sondern mit den Fäusten: er mimt nämlich den legendären Boxer Jim Braddock.

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