Ob vor oder hinter der Kamera - wenn George Clooney am Set ist, entsteht großes Kino!

Hollywoods Held der Arbeit: George Clooney Bild: Kurt Krieger

Als Regisseur und Darsteller in Personalunion hat George Clooney zuletzt im engagierten Politdrama „Good Night, and Good Luck“ geglänzt. Jetzt setzt der Superstar seine Doppelkarriere mit zwei vielversprechenden Projekten fort. Im Regiestuhl sitzt er bei der Gaunerkomödie „The Belmont Boys“. Sie handelt von sieben Dieben, die an einer Pferderennbahn den Coup ihres Lebens abziehen wollen. Die Sache geht zwar schief, doch als sich die saubere Truppe 30 Jahre später wieder trifft, startet sie einen zweiten Versuch. Das Drehbuch zu „The Belmont Boys“ stammt von Brian Koppelman und David Levien. Mit ihnen brachte Clooney „Ocean’s Thirteen“ auf den Weg. Zudem haben die beiden das Skript zum Gerichtsknaller „Das Urteil“ geliefert.

Bevor Clooney 2008 das erste Mal „Action!“ ruft, wird er aber noch als Hauptdarsteller in „White Jazz“ vor der Kamera stehen - nach Erfolgen wie „L.A. Confidential“ und „Black Dahlia“ eine weitere Verfilmung eines Romans von Kultautor James Ellroy. Auch „White Jazz“ schildert den Sumpf aus Machtkämpfen, Verbrechen und Korruption im Los Angeles der 40er und 50er.

Die Kamera als einzige Geliebte

Clooney spielt den zwielichtigen Polizisten Dave Klein, dessen Nebenjobs als Miethai und Auftragskiller ihm den Spitznamen „Der Vollstrecker“ eingebracht haben. Klein gerät zwischen die Fronten, als er dienstlich einen scheinbar harmlosen Einbruch im Drogenmillieu untersuchen soll und gleichzeitig privat für den Produzenten Howard Hughes einen Filmstar beschattet. Intrigante Kollegen, erotische Versuchungen und skrupellose Dealer drohen dem Chaoscop zum Verhängnis zu werden. Howard Hughes ist dabei der legendäre Filmmogul, den Leonardo DiCaprio kürzlich in „Aviator“ porträtierte. In „White Jazz“ gibt’s zudem ein Wiedersehen mit dem gerissenen Kripochef Ed Exley aus „L.A. Confidential“. Ob er wieder von Guy Pearce dargestellt wird, ist aber noch unklar.

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Im Kino ist Clooney ab März 2007 als Kriegskorrespondent in dem Nazidrama „The Good German“ zu sehen, ab Juni im gespannt erwarteten „Ocean’s Thirteen“. Inzwischen inszeniert er sich selbst und Renée Zellweger in der Komödie „Leatherhead„, die vom Profi-Football in den 20er Jahren erzählt. Dann spielt er für die Coen-Brüder, mit denen er schon in „O Brother, Where Art Thou?“ und „Ein (un)möglicher Härtefall“ arbeitete, die Hauptrolle in der Agentenkomödie „Burn After Reading„: Clooney mimt einen Spion, der die einzige Diskette mit seiner brisanten Autobiografie verschlampt. Erst dann folgen „White Jazz“ und „The Belmont Boys“. Kein Wunder, dass der schöne George bei solch einem Terminplan keine Zeit für ernsthafte Beziehungen hat.

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