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Gene Wilder


Der blonde Lockenkopf mit der breiten Nase und dem stets zwischen Witz und Trauer, Aufregung und Genervtheit, Hektik und Melancholie pendelnden Blick und den fahrigen Gesten war in den 70ern und zeitweise in den 80er Jahren einer der beliebtesten US-Komiker. Gene Wilder, geboren 1935, debütierte als schüchterner Leichenbestatter in „Bonnie und Clyde“ und wurde durch seine Hauptrollen in den Filmen von Mel Brooks zwischen...

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  • Geboren: 11.06.1935 in Milwaukee, Wisconsin  USA
  • Gestorben: 28.08.2016
  • Berufe: Schauspieler, Producer, Regisseur, Drehbuchautor

Leben & Werk

Der blonde Lockenkopf mit der breiten Nase und dem stets zwischen Witz und Trauer, Aufregung und Genervtheit, Hektik und Melancholie pendelnden Blick und den fahrigen Gesten war in den 70ern und zeitweise in den 80er Jahren einer der beliebtesten US-Komiker. Gene Wilder, geboren 1935, debütierte als schüchterner Leichenbestatter in „Bonnie und Clyde“ und wurde durch seine Hauptrollen in den Filmen von Mel Brooks zwischen 1967 („Frühling für Hitler„) und 1974 („Frankenstein Junior„) berühmt. Er war der alkoholisierte Ex-Revolverheld in Brooks‘ „Is‘ was, Sheriff?“ und der verrückte Wissenschaftler Frankenstein. 1975 führte er erstmals Regie mit „Sherlock Holmes‘ cleverer Bruder“, wo er seine zappelige Art weniger unter Kontrolle hatte, als in den Filmen unter anderen Regisseuren. Mit dem schwarzen Komiker Richard Pryor als Partner spielte er in mehreren Filmen, von denen der erfolgreichste „Die Glücksjäger“ wurde, in dem der eine taub und der andere blind ist und ihnen einige der besten Slapstick-Szenen der 90er gelangen. 1984 inszenierte Wilder das US-Remake der französischen Komödie „Ein Elefant irrt sich gewaltig“ mit „Die Frau in Rot„, in dem er an der Seite seiner Frau, der Kabarettistin Gilda Radner (1946 - 1989) auftrat. Wilder hatte 1994 eine eigene TV-Show. Eine seiner besten Darstellungen ist die des in ein minderjähriges Schaf verliebten Dr. Ross, der mit seiner „Daisy“ in Woody Allens „Was sie schon immer über Sex wissen wollten“ Stundenhotels aufsucht.

Bilder