Es war das romantische Feelgood-Movie schlechthin. Aber seien wir ehrlich: Entweder man hasste das moderne Märchen von der sexy Bordsteinschwalbe, die sich den smarten Milliardär angelte, oder man liebte es. Dazwischen gab es wenig. Doch wie dem auch sei, Pretty Woman avancierte zum Kulthit und Julia Roberts und Richard Gere zum absoluten Traumpaar.

Beinahe ein Vierteljahrhundert ist inzwischen vergangen, seit der Film 1990 die Herzen des Publikums eroberte. Und noch immer klingen die fetzigen Rhythmen des Soundtracks nach. Ideale Voraussetzungen eigentlich, um daraus ein Musical zu machen. Tatsächlich scheint es dazu Überlegungen zu geben, die sich allerdings noch in einer frühen Phase befinden. Regisseur Garry Marshall (Valentinstag) und Produzentin Paula Wagner (Valkyrie) sind kürzlich mit den Komponisten und Textern der Original-Filmmusik zusammengekommen, um darüber zu beratschlagen, wie Pretty Woman am besten für die Bühne zu adaptieren sei. Es wäre schließlich nicht der erste Hollywood-Streifen, der seinen Weg als Musical auf den Broadway finden würde. Und wenn so etwas sogar einem Boxer-Epos wie Rocky gelingt, sollte es für eine beschwingte Romanze wie Pretty Woman erst recht möglich sein.

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