Garry Marshall

Schauspieler • Producer • Sprecher • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Mit „Pretty Woman“ inszenierte Regisseur Garry Marshall 1989 mit Julia Roberts und Richard Gere eine der populärsten Hollywood-Romanzen, in der eine herzliche Hure mit einem eleganten Finanzhai in einer „Aschenbrödel“-Story ins Glück segelt. Damit brachte er den Disney-Konzern aus den roten Zahlen. Mit dem selben Team realisierte Marshall zehn Jahre später eine ähnlich erfolgreiche romantische Komödie: „Die Braut, die sich nicht traut“ arrangiert um Roberts als titelgebende Provinzfrau und Gere als Journalist Motive à la „Der Widerspenstigen Zähmung“. 2001 drehte Marshall wiederum die Teenie-Variante „Plötzlich Prinzessin“. In den Jahren dazwischen wurde Marshall zum Spezialisten für ungewöhnliche Zweierbeziehungen: Al Pacino als Koch und Michelle Pfeiffer als Kellnerin in „Frankie und Johnny“, Juliette Lewis und Giovanni Ribisi als leicht behinderte jungen Menschen, die sich in „Ganz normal verliebt“ auf eigene Füße stellen.

Garry Marshall studierte Journalistik, begann als Theater- und TV-Autor und debütierte 1983 mit der Medizinerkomödie „Küß‘ mich, Doc!“ (mit Sean Young). Ersten Erfolg erntete er mit Tom Hanks, der sich in „Nothing in Common - Sie haben nichts gemein“ mit seinem Vater auseinandersetzen muss, und mit der turbulenten Komödie „Overboard - Ein Goldfisch fällt ins Wasser“, in dem Goldie Hawn als zickige Millionärin nach Gedächtnisverlust als Hausfrau arbeiten muss. Das Melodram „Freundinnen“ mit Bette Midler und Barbara Hershey bestätigte Marshalls Ruf als Schauspieler-Regisseur. In dem Baseball-Film „Eine Klasse für sich“ war Tom Hanks versoffener Coach einer weiblichen Baseball-Mannschaft während des Zweiten Weltkriegs, zu der Geena Davis und Madonna gehören.

Marshall, der auch als Darsteller auftritt, hat außerdem eine erfolgreiche Theaterkarriere und vor allem TV-Karriere hinter sich und wurde für seine 14 Serien und über 100 halbstündigen TV-Episoden sechzehn Mal für den „Emmy“ nominiert und gewann ihn sieben Mal. Seine Kinofilme wurden neun Mal für den „Golden Globe“ nominiert, vier Mal war er erfolgreich. 1995 veröffentlichte Marshall seine Autobiographie.

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